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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

MinisterIn_IV

© M. Staudt/grafikfoto.de

Unschätzbarer Wert für die Gesellschaft

Datum 14.02.2020

Beim Ehrenamtsempfang der Diakonie in Rendsburg hat Innenminister Hans-Joachim Grote die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe gewürdigt.

Ob Sprachkurse, Kleiderkammern oder Nachhilfe für junge Geflüchtete – seit 2015 ist das ehrenamtliche Engagement aus der Flüchtlingshilfe nicht mehr wegzudenken. In Rendsburg lobte Innenminister Hans-Joachim Grote nun die Arbeit der freiwilligen Helfer im ganzen Land: "Von der Gesellschaft als Ganzes hängt es ab, ob Zugewanderten in Deutschland erfolgreich ein Neuanfang gelingen kann", sagte er. "Das breite bürgerliche ehrenamtliche Engagement ist dabei von unschätzbarem Wert."

Chancengleichheit für alle

Integration sei ein langer Prozess, hielt Grote fest. Für den Erfolg sei ein gesamtgesellschaftliches Engagement vonnöten. Dabei spiele das Ehrenamt eine zentrale Rolle. "In der Integrationsarbeit geht es nicht allein um das „Ankommen“ in der Gesellschaft. Ich betrachte Integration als chancengleiche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen", sagte Grote.

Es sei wichtig, dass Zugewanderte Anschluss in Dörfern und Städten fänden und ihr neues Zuhause mitgestalten könnten, erklärte der Minister. Dazu brauche es engagierte Menschen, die ihre Freizeit opferten, um die Geflüchteten dabei zu unterstützen.

Portraitfoto Hans-Joachim Grote

In der Integrationsarbeit geht es nicht allein um das "Ankommen" in der Gesellschaft. Ich betrachte Integration als chancengleiche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen.

Hans-Joachim Grote

Schutz von Minderjährigen

Grote betonte, Schleswig-Holstein setze auf Solidarität und Mitmenschlichkeit. Deshalb werde die Landesregierung 500 besonders schutzbedürftige Menschen über ein Aufnahmeprogramm in den echten Norden holen.

Gleichzeitig wies der Minister auf die angespannte Flüchtlingssituation im Mittelmeer hin. So seien derzeit 5.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos untergebracht – ohne Perspektive und ins teils desolaten humanitären Verhältnissen. "Daher habe ich dem Bundesinnenminister geschrieben und an ihn appelliert, gemeinsam mit seinen europäischen Kollegen zügig eine Lösung zu finden", sagte Grote. Schleswig-Holstein stehe bereit, sofort einige der Kinder und Jugendlichen aufzunehmen.

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