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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Innenministerium

Digitales Modellprojekt

Datum 18.12.2019

Neuer Meilenstein bei der Digitalisierung: In sechs Kommunen können die Bürger künftig ihre Wohngeld-Anträge online einreichen.

Fast 600.000 einkommensschwache Familien in Deutschland beziehen Wohngeld. Für sie hieß das regelmäßig, stapelweise Formulare ausfüllen und Nachweise einreichen. Dies soll sich bis 2022 ändern: Denn dann sollen Kommunen und Länder einen Großteil der Verwaltungsleistungen digital anbieten – so sieht es das Onlinezugangsgesetz (OZG) vor.

Schleswig-Holstein ist Pilotregion

Schneller geht es für die Bürger in Flensburg, Kiel, Lübeck, Neumünster, Pinneberg und Reinbek: Für sie startet schon jetzt ein Pilotprojekt von Bund und Ländern, mit dem sie in Zukunft ihren Wohngeldantrag online einreichen können. "Wir sind stolz, bei der Digitalisierung der Leistung Wohngeld so ein gutes Zwischenergebnis vorweisen zu können", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote. Bislang hätten in Schleswig-Holstein viel zu wenige Berechtigte Wohngeld beantragt. "Der Online-Antrag senkt nun die Hürden der Antragstellung für Wohngeldberechtigte." Nach der Pilotierungsphase wird der Online-Dienst zunächst in ganz Schleswig-Holstein, später dann in Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern ausgerollt.

Nutzerfreundliche Anwendung

Für die Nutzer ist der Online-Antrag so übersichtlich und einfach wie möglich gestaltet, darüber hinaus liefern Hilfetexte kurze Erklärungen. Die Antragsdaten werden komplett online eingegeben und alle nötigen Nachweise hochgeladen. Anschließend wird der fertige Antrag digital an die zuständige Wohngeldbehörde übermittelt.

Ulf Kämpfer, der Oberbürgermeister der Pilotkommune Kiel zeigte sich zufrieden mit dem neuen Werkzeug: "Rund 3.500 Familien beziehen in Kiel Wohngeld und der Aufwand, die umfangreichen Anträge auszufüllen und zu bearbeiten, ist sowohl für Antragstellerinnen und Antragsteller als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich. Wir freuen uns, dass es nun online einfacher geht."

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