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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Die Stadt von morgen

Datum 09.08.2019

Bund, Land und Kommunen schieben in diesem Jahr mit gut 54 Millionen Euro zahlreiche Bauvorhaben in Schleswig-Holsteins Städten an.

Blick auf das Stadtpanorama von Flensburg. Im Vordergrund sind Segelboote zu sehen, im Hintergrund historische Gebäude. Stadt Flensburg (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Flensburg werden die westliche Altstadt und der Hafen Ost unterstützt. © M. Staudt/ grafikfoto.de

Bagger und Baufahrzeuge gehören gerade im Sommer zum Bild in den Innenstäden. Der Blick hinter die Kulissen zeigt: Städte und Stadtquartiere werden umgestaltet, modernisiert und für die Zukunft fit gemacht. In Schleswig-Holstein stehen dafür 54,1 Millionen Euro zur Verfügung und damit leicht mehr als im Vorjahr. 32 Städte und Gemeinden mit insgesamt 40 Fördergebieten profitieren davon. "Die insgesamt hohe Bewerberzahl zeigt das ungebrochene Interesse der Städte und Gemeinden an der Städtebauförderung. Im Rahmen der einzelnen Förderprogramme konnten in den vergangenen Jahren schon wichtige und große Projekte umgesetzt werden", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote.

Von Altenholz bis Wilster

In diesem Jahr sind 13 Projekte in elf Kommunen neu dabei: in Altenholz, Bad Schwartau, Bargteheide, Flensburg, Harrislee, Heide, Kaltenkirchen, Lübeck, Schleswig, Schönberg und Süderbrarup. Andere Projekte laufen bereits über viele Jahre und bekommen weiteres Geld. Dazu gehören Bad Bramstedt, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Brunsbüttel, Eckernförde, Elmshorn, Erfde, Flensburg, Glückstadt, Hanerau-Hademarschen, Hohenwestedt, Kiel, Lauenburg, Lübeck, Meldorf, Neumünster, Neustadt, Oldenburg, Sankt Peter-Ording, Schenefeld (Stadt), Tellingstedt, Wankendorf und Wilster.

Entlastung für finanzschwache Kommunen

Schleswig-Holstein erhält vom Bund für die Städtebauförderung 2019 insgesamt 20,7 Millionen Euro. In der Regel finanzieren Bund, Land und Gemeinden die Städtebauförderungsprogramme zu je einem Drittel. In diesem Jahr werden die besonders finanzschwachen Kommunen durch einen abgesenkten Eigenanteil auf zehn Prozent um insgesamt 5,37 Millionen Euro entlastet. "Dadurch ermöglichen wir auch und gerade in den finanzschwachen Städten dringend notwendige Investitionen", sagte Grote. Flensburg, Kiel und Lübeck werden bei ihrer Haushaltskonsolidierung mit der Städtebauförderung unterstützt.

Handwerk und Gewerbe profitieren

Durch die große Anschubwirkung löst ein öffentlicher Euro der Städtebauförderung in der Regel das sechs- bis achtfache an Bauinvestitionen aus. Dadurch sichert die Städtebauförderung dem örtlichen Handwerk und Gewerbe Aufträge und Beschäftigung und hilft den Kommunen, attraktive Orte zum Wohnen, Arbeiten und für das kulturelle Leben zu erhalten oder zu schaffen.