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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Start in qualifizierte Ausbildung

Datum 30.07.2019

Für viele Menschen in Schleswig-Holstein beginnt jetzt der "Ernst des Lebens", so auch für 406 Berufsanfänger bei der Polizei.

Angehende Polizisten üben schießen auf dem Schießstand. Aubildung bei der Polizei (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ein Teil der praktischen Ausbildung: Üben auf dem Schießstand in Eutin. © M. Staudt / grafikfoto.de

250 zukünftige Kommissare und 156 Polizeiobermeister, darunter 158 Frauen, beginnen ihr Studium oder ihre Ausbildung bei der Landespolizei - entweder zum 1. August 2019 oder zum 1. Februar 2020. Die angehenden Polizisten sind zwischen 16 und 42 Jahre alt. Einige von ihnen haben bosnische, türkische, russische, dänische, iranische, spanische, polnische oder tschechische Wurzeln. "Ich freue mich, dass wir eine ganze Reihe von Menschen mit einem Migrationshintergrund in der Landespolizei begrüßen können. Unsere Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Diese Vielfalt wird auch die Landespolizei bereichern", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote.

Portraitfoto Hans-Joachim Grote

Unsere Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Diese Vielfalt wird die Landespolizei bereichern.

Hans-Joachim Grote

Ausbildung und Studium

Die Ausbildung der Polizeiobermeister dauert zweieinhalb Jahre und findet bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin statt. Unterrichtsinhalte sind unter anderem Straf- und Eingriffsrecht sowie Umwelt- und Verkehrsrecht. Auch Deutsch, Englisch und politische Bildung stehen auf dem Stundenplan. Im praktischen Ausbildungsteil werden Situationen mit Rollenspielen geübt.

Die angehenden Kommissare studieren drei Jahre lang an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz bei Kiel. Inhalte sind Kriminalitätskontrolle, Bewältigung polizeilicher Lagen, Verkehrssicherheitsarbeit, Kommunikation und Interaktion sowie internationale polizeiliche Kooperation. Auch die Studierenden absovieren Praktika während dieser Zeit.

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Null Toleranz bei Extremismus

Eine zentrale Rolle in der Ausbildung spielen auch die Themen "Polizei im demokratischen Rechtsstaat" und der Umgang mit kulturbedingten Unterschieden. Für Grote ist Extremismus jeder Art indiskutabel. Das gelte besonders für Polizistinnen und Polizisten, denn sie seien Vorbilder. "Deswegen setzen wir in dem Bereich auf eine Null-Toleranz-Strategie und legen auch in der Ausbildung großen Wert auf die Vermittlung der demokratischen Werte", machte Grote deutlich.

Die Polizei als Arbeitgeber