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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Für den Sport und die Umwelt

Datum 26.07.2019

Beim Kunstrasen des Heider SV kommt Kork statt Kunststoffgranulat zum Einsatz. Für die Umwandlung des Rasenplatzes gibt das Land 250.000 Euro dazu.

eine Gruppe von Männern, in der Mitte Staatssekretärin Kristina Herbst, steht auf der Baustelle. Bauarbeiten am Kunstrasenplatz in Heide (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Kristina Herbst (m.) zu Besuch beim Heider SV: Hier entsteht ein Kunstrasenplatz. © Stadt Heide

Der Rasenplatz in Heide ist ein Projekt von insgesamt 141 kommunalen Spielfeldern, Laufbahnen, Sporthallen und Schwimmsportstätten, die in diesem Jahr von der Landesförderung profitieren. Knapp 18 Millionen Euro stehen den Kommunen in ganz Schleswig-Holstein für die Sanierung bereit. Die Stadt Heide hat nun einen Förderbescheid über 250.000 Euro für die Umwandlung des Heider Platzes in ein Kunstrasenspielfeld erhalten. Die Gesamtkosten betragen knapp 630.000 Euro.

Spielstätten- und
Laufbahnenförderung

18 Millionen Euro in 2019
für 141 Projekte

11,1 Millionen Euro
für 88 Spielfelder und Laufbahnen

3,66 Millionen Euro
für 32 Schwimmsportstätten

3,2 Millionen Euro
für 21 Sporthallen

Angebot für viele Menschen

Staatssekretärin Kristina Herbst hat sich jetzt über den Stand der Arbeiten in Heide informiert. "Wir wollen den Breitensport in Schleswig-Holstein umfassend unterstützen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir bei der Umwandlung des Rasenplatzes hier in Heide einen wichtigen Beitrag leisten, um für viele Menschen in der Region ein Sportangebot sichern zu können", erklärte Herbst.

Rote Karte für Kunststoff

In Heide werden keine Kunststoffgranulate verwendet, sondern Kork. Das Land weist die Antragsteller schon seit längerem darauf hin, dass sogenannte Füll-Materialien (Infill) aus Kunststoffgranulaten nicht gefördert werden. In diesem Jahr wurden nur Zuwendungsbescheide gefertigt, bei denen das Infill aus Kork besteht oder es sich um reine quarzsandverfüllte Spielfelder ohne Infill handelt.

Bei der Diskussion über ein mögliches Verbot von Kunstrasenplätzen mit Kunststoffgranulat wirbt Herbst für eine mehrjährige Übergangsfrist: Der Umwelt- und Gesundheitsschutz habe Vorrang, Vereine und Kommunen müssten aber auch auf eine mögliche neue Rechtslage reagieren können. "Es würde aus meiner Sicht keinen Sinn machen, kurzfristig im Falle eines Verbots alle betroffenen Plätze zu sperren – da bin ich mir mit meinen Länderkolleginnen und -kollegen einig", sagte die Staatssekretärin.