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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Einbrechern das Leben schwer machen

Datum 25.01.2019

Hausbesitzer können ihre Immobilie mit Fördergeldern einbruchsicher machen. Dafür stellt das Land erneut eine Million Euro bereit.

Schleswig-Holsteins Einbruchsschutzprogramm geht in eine weitere Runde. Hausbesitzer können jetzt wieder neue Anträge stellen, gab Innenminister Hans-Joachim Grote bekannt und freute sich darüber, dass der Landtag noch einmal eine Million Euro bewilligt hat, um das erfolgreiche Programm fortzusetzen.

Weniger Einbrüche und Versuche

Die Zahlen der Wohnungs- und Hauseinbrüche sind in den vergangenen Jahren in Schleswig-Holstein kontinuierlich gesunken. 2018 registrierte die Landespolizei 4.950 vollendete oder versuchte Wohnungseinbrüche. Das sind rund 500 Fälle weniger als 2017.
Dies läge zum einen daran, dass Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Eigenheime sichern, zum anderen sei dies der umfassenden und erfolgreichen Arbeit der Polizei zu verdanken, sagte Hans-Joachim Grote.

Einbruchschutz wirkt

Nahezu jede zweite Tat wird abgebrochen, bevor die Täter in das Objekt gelangen. Häufig scheitern sie dabei an einbruchhemmenden Verriegelungen und moderner Meldetechnik. Der Erfolg des Programms und die weiterhin große Nachfrage hätten zu der Entscheidung geführt, die finanzielle Unterstützung erneut aufzulegen, sagte der Minister. 2018 hatte das Land 912 Eigentümer dabei unterstützt, ihre Eigenheime sicherer zu machen.

So wird gefördert

Einen Zuschuss von bis zu 15 Prozent der Investitionskosten erhalten Eigentümer, wenn sie Häuser und Wohnungen (Bestandsimmobilien) sichern. Die Fördermittel gibt es zum Beispiel, wenn sie Fenster- und Terrassentüren neu einbauen oder nachrüsten oder Alarmanlagen und Bewegungsmelder installieren. Die Investitionskosten müssen mindestens 1.000 Euro pro Antrag aber maximal 10.000 Euro für dasselbe Wohnobjekt betragen. Anträge können ab sofort bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestellt werden. Die Umbauten müssen in diesem Jahr erfolgt sein und die Verwendungsnachweise bis zum Dezember 2019 bei der IB.SH eingereicht werden.

Zur Investitionsbank Schleswig-Holstein mit Informationen über die Förderung

Das Einbruchschutzprogramm kann wieder mit anderen Programmen kombiniert werden: Dazu zählen unter anderem das Zuschussprogramm für Selbstnutzer sowie Bauvorhaben, um Energie zu sparen oder Gebäude barrierefrei zu machen. Ein weiteres Programm zum Einbruchschutz bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an, bei dem auch Mieter Förderanträge stellen können:

Zur Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Antragsformulare und weitere Informationen