Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Demokratie fördern, Extremismus bekämpfen

Datum 12.03.2018

Zum Auftakt der Landesdemokratiekonferenz hat Innenminister Grote dazu aufgerufen, jeder Form des Extremismus entschlossen entgegenzutreten.

Ein Mann steht vor einer Powerpoint-Präsentation auf der gerade Extremismus thematisiert wird. Innenminister Hans-Joachim Grote bei der Landesdemokratiekonferenz am 12. März 2018. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Innenminister Hans-Joachim Grote sprach auf der Landesdemokratiekonferenz über Extremismus. © Landespolizei

Wenige Tage nach dem Urteil des Dresdner Oberlandesgerichts gegen die rechtsextreme Terrororganisation "Gruppe Freital" starten rund um den Globus die internationalen Wochen gegen Rassismus. Zum Auftakt hatte das Landesdemokratiezentrum (LDZ) zu einer Konferenz nach Kiel eingeladen. Extremismus verhindern, begegnen und bekämpfen – darüber diskutierten die rund 100 Teilnehmer in fünf Workshops. "Extremismus insgesamt bedroht unsere pluralistische Gesellschaft. Egal aus welcher Richtung. Wir müssen dem entschlossen entgegen treten, bevor sich die Gefahren in konkrete Taten verwandeln", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote bei der Eröffnung.

Extremismus hat viele Gesichter

Im Juni hatte Grote den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2016 vorgestellt. Dieser zeigt, wie vielfältig extremistische Tendenzen im echten Norden sind: Neben dem Phänomen des Rechtsextremismus hat vor allem die Zahl der Salafisten in Schleswig-Holstein zugenommen.

Portraitfoto Hans-Joachim Grote

Extremismus insgesamt bedroht unsere pluralistische Gesellschaft. Wir müssen dem entschlossen entgegen treten, bevor sich die Gefahren in konkrete Taten verwandeln.

Hans-Joachim Grote

Alle diese Formen des Extremismus sind Thema der Konferenz und der öffentlichen Workshops. So wirft etwa Tim Gijsemans vom Kieler Beratungsteam gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit den Teilnehmern einen Blick auf den Rechtsextremismus im Fußball. Wie Diskriminierungserfahrungen und religiöser Extremismus zusammenhängen, decken Andrea Dänzer und Tobias Meilicke in ihrem Workshop "Von der Ausgrenzung zur Avantgarde" auf.

Förderung für Präventionsprojekte

Das Landesdemokratiezentrum fördert Projekte die sich gegen die verschiedenen Arten von Extremismus stark machen. So führt das Zentrum alle Beratungsangebote für Opfer, Aussteiger oder Ausstiegswillige zusammen und ist Ansprechpartner für Organisationen und Einzelpersonen, die sich informieren oder selbst aktiv werden wollen. Es wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" und durch die beiden Landesprogramme zur Demokratieförderung und Rechtsextremismusbekämpfung sowie zur Vorbeugung und Bekämpfung von religiös motiviertem Extremismus.

Weitere Informationen und Veranstaltungsinfos

Landesdemokratiezentrum (LDZ)

Bildergalerie: Die Landesdemokratiekonferenz