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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

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Innenministerium

Ehrenamtsempfang des Diakonischen Werkes in Rendsburg

Innenminister Grote: Ohne ehrenamtliches Engagement ist eine erfolgreiche Integration kaum möglich
Erscheinungsdatum 14.02.2020

RENDSBURG. Innenminister Hans-Joachim Grote hat auf dem 4. Ehrenamtsempfang des Diakonischen Werkes deutlich gemacht, dass die bereits erzielten Erfolge im Bereich der Integration ohne die geleistete Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen in Schleswig-Holstein kaum möglich gewesen wären:

"Für eine gelingende Integration sind wir als Bürgerinnen und Bürger alle gemeinsam gefordert. Von der Gesellschaft als Ganzes hängt es ab, ob Zugewanderten in Deutschland erfolgreich ein Neuanfang gelingen kann. Das breite bürgerliche ehrenamtliche Engagement, die tägliche Arbeit in unseren Städten und Gemeinden ist dabei von unschätzbarem Wert. Für dieses starke Engagement möchte ich mich im Namen der Landesregierung ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihren beispielhaften Einsatz bedanken."

Allen sei mittlerweile klar, dass die Integration der Zugewanderten ein langer Prozess sei. Dabei sei ein gesamtgesellschaftliches Engagement aller erforderlich, damit der Integrationsprozess gelingen könne. Das Ehrenamt sei dabei ein zentraler Baustein.

"In der Integrationsarbeit geht es nicht allein um das „Ankommen“ in der Gesellschaft. Ich betrachte Integration als chancengleiche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen. Es geht darum, mitgestalten, mitentscheiden und mitarbeiten zu können. Damit Zugewanderte sich hier orientieren können und Anschluss in den Dörfern und Städten finden, braucht es engagierte Menschen, ehrenamtlich Aktive, die Ihre Freizeit hergeben, viel Zeit investieren und vorurteilsfrei die Menschen an die Hand nehmen."

Das Innenministerium unterstütze Städte, Gemeinden, Vereine und Verbände mit einem breit gefächerten zweistelligen Millionenprogramm bei der Integrationsaufgabe. Außerdem sei eine umfangreiche Handreichung erarbeitet und veröffentlicht worden, die ausführliche Hilfestellung in Fragen der Integration gebe.

"Als Jamaika-Koalition setzen wir Solidarität und Mitmenschlichkeit auch in politisches Handeln um. Gemeinsam haben wir vereinbart über ein Landesaufnahmeprogramm 500 besonders schutzbedürftige Menschen nach Schleswig-Holstein zu holen. Aber die Landesregierung und mich drückt ein weiteres drängendes humanitäres Problem: Die rund 5.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge auf Lesbos. Diese Kinder und Jugendlichen haben dort keine Perspektive. Daher habe ich dem Bundesinnenminister geschrieben und an ihn appelliert, gemeinsam mit seinen europäischen Kollegen zügig eine Lösung zu finden. Wenn eine gemeinsame europäische Lösung gefunden wurde, steht Schleswig-Holstein sofort bereit, um einige der derzeit auf Lesbos untergebrachten Kinder und Jugendlichen aufzunehmen."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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