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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Erste Informationsveranstaltung zum Landesentwicklungsplan in Kiel – Innenminister Grote: „Dieser Plan wird der Grundstein für unsere Zukunft.“

Datum 14.01.2019

KIEL. Innenminister Hans-Joachim Grote hat heute (14. Januar) auf der ersten Informationsveranstaltung vor etwa 150 Anwesenden Inhalt, Ziele und Philosophie des Landesentwicklungsplans vorgestellt. Insgesamt gibt es vier Veranstaltungen zur Fortschreibung des Plans, der nach Inkrafttreten für 15 Jahre gelten soll: "Schleswig-Holstein soll einen flexiblen und innovativen Landesentwicklungsplan haben. Einen Plan, der Herausforderungen aufnimmt und Ideen entwickelt - Flexibel, vielseitig kombinierbar und passgenau."

Der Landesentwicklungsplan entwickelt nach Angaben des Innenministers neue Ideen für nachhaltige Flächennutzungen in der Zukunft, wie beispielsweise:

  • Entwicklungsmöglichkeiten für Wohnen und Gewerbe kombiniert mit einem allgemeinen Flächensparziel,
  • eine Raumordnung für den Untergrund, die einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten soll,
  • einen Biotopverbund und Räume für den Küsten¬schutz, die dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Rechnung tragen sollen.

Der Landesentwicklungsplan greife viele Themen des gesellschaftlichen Lebens wie Wohnen, Gewerbe, die Entwicklung der Daseinsvorsorge, Mobilität, Energieversorgung, Natur und Landschaft, Rohstoffsicherung oder Tourismus auf. "Wir haben dem Landesentwicklungsplan eine neue Philosophie verpasst – eine neue Bestimmung. Dieser Plan soll Leitlinie, Orientierung geben für Schleswig-Holstein, für jede einzelne Kommune. Er zeigt Chancen, Potenziale auf – und vor allem: Gestaltungsmöglichkeiten für jede einzelne Kommune. Wir wollen neue Denkansätze fördern. Wir wollen die Mutigen unterstützen."

Erstmals in der Bundesrepublik soll es im Zusammenhang mit dem Landesentwicklungsplan auch eine sogenannte Experimentierklausel geben. Damit sollen besonders innovative und möglichst interkommunale Entwicklungsansätze im Zusammenhang mit Digitalisierung, Siedlungsentwicklung, Energiewende, Klimawandel, Mobilität oder Daseinsvorsorge modellhaft und experimentell in der Praxis erprobt werden können. Innenminister Grote appellierte an die Anwesenden, sich aktiv an der Gestaltung des Landesentwicklungsplans zu beteiligen: "Es ist meine ausdrückliche Bitte: Nutzen Sie die Chance, reden Sie mit. Machen Sie eigene Vorschläge. Bringen Sie Ihre Vorstellungen mit ein. Denn es geht darum, wie wir morgen miteinander in diesem Land zusammenleben wollen. Denn dieser Landesentwicklungsplan wird der Grundstein für unsere gemeinsame Zukunft!"

Die Termine der weiteren Informationsveranstaltungen:

Flensburg
Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:30 Uhr
Bürgerhalle im Rathaus, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg

Lübeck
Montag, 28. Januar 2019, 16:30 Uhr
media docks, Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck

Norderstedt
Mittwoch, 30. Januar 2019, 16:30 Uhr
Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1, 22844 Norderstedt

Eine Anmeldung unter www.schleswig-holstein.de/lep-fortschreibung ist erforderlich.

Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

 

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