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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Fachkonferenz zu Wasserstoff-Technologie

Datum 15.10.2020

In Büdelsdorf treffen sich Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um über den Ausbau der Wasserstoff-Technologie zu sprechen.

Wasserstoff gilt als der Energieträger der Zukunft. Er soll in den kommenden Jahren Autos, Züge und Schiffe antreiben sowie saubere Energie für die Industrie liefern. Wie der Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Norddeutschland aussieht und welche Chancen die neue Technologie für die Zukunft bietet, ist nun Thema einer Konferenz in Büdelsdorf. Als diesjährige Vorsitzende der Norddeutschen Wissenschaftskonferenz hat Bildungsministerin Karin Prien verschiedene Expert:innen der Länder, von Energieforschungsverbünden und Wirtschaftsnetzwerkagenturen an die Westküste geladen. "Der Weg in eine grüne Wasserstoffwirtschaft führt über fundierte Forschungsergebnisse, auf deren Basis wiederum erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen entstehen können", sagte die Ministerin. "Ich bin überzeugt, dass wir in Norddeutschland gemeinsam daraus eine Stärke machen können."

Konferenz unter Corona-Bedingungen

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung in Präsenz- und Onlineformaten statt. Dies mache es möglich, auch in der derzeitigen Situation über Kooperationspotenziale in Forschung und Anwendung zu diskutieren und so das Thema Wasserstoff gemeinsam voranzubringen, erklärte Prien. Die Konferenz soll Wirtschaft und Wissenschaft miteinander ins Gespräch bringen, um gemeinsame Ideen zu entwickeln und Partnerschaften weiter auszubauen. Den Auftakt der Konferenz bilden Impulsvorträge von Professor Dr. Christopher Hebling (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme), Claus Meyer (Open Grid Europe) und Dr. Arnd Köfler (thyssenkrupp Steel Europe).

Strategisches Vorgehen

Es gebe hohe gesellschaftliche Erwartungen hinsichtlich klimaneutraler Lösungen für die Energienutzung, betonte die Ministerin. Sie habe Verständnis für die berechtigte Ungeduld aus der Gesellschaft sowie die ambitioniert gesetzten Klimaziele. Zuvor sei es jedoch essentiell, sich darüber zu verständigen, wo Forschung und Gesellschaft derzeit stünden, wohin die Reise gehen solle und welche Anstrengungen dafür notwendig seien. "Ohne diese Verständigung wird es sehr schwierig, das Ziel zu erreichen", sagte sie.

Live-Stream

Die Konferenz wird am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 zwischen 9.15 Uhr und 14.30 live im Internet übertragen.

Livestream der Konferenz "Wasserstoff-Kooperationspotenziale in der Forschung und Anwendung"

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