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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Gut ausgestattet für die Zukunft

Datum 23.07.2020

Die Julius-Leber-Schule in Lübeck macht sich stark für benachteiligte Kinder. Das Land unterstützt die Anstrengungen mit 1,4 Millionen Euro.

"Der Bund und das Land Schleswig-Holstein gehen große Schritte, um die digitale Bildungsgerechtigkeit im Land voran zu treiben", betonte Bildungsministerin Karin Prien bei ihrem Besuch an der Julius-Leber-Gemeinschaftsschule. Hier informierte sich die Ministerin über das Angebot der Schule im schleswig-holsteinischen Lernsommer. Bei dem Projekt erhalten Schüler:innen auch in den Ferien Unterricht, um entgangenen Lernstoff aufzuholen.

Die Corona-Pandemie habe die Lehrkräfte vor große Herausforderungen gestellt, so die Ministerin. "Umso mehr danke ich allen Beteiligten für das große Engagement. Sie alle zeigen, was möglich ist und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land", sagte sie.

Digitales Lernen

Durch die Corona-Pandemie seien bereits viele Bildungsangebote in den digitalen Raum verlegt worden, sagte Prien: "Nun ist es Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen, gemeinsame Strategien zu entwickeln, damit Kinder nicht vom Zugang zu Bildung ausgeschlossen werden." Deshalb sei es wichtig, auch bedürftigen Schüler:innen den Zugang zu digitalen Endgeräten zu ermöglichen. Insgesamt stellten Bund und Land dafür 18,73 Millionen Euro bereit.

1,4 Millionen Euro für neue Geräte

An der Julius-Leber-Schule überreichte Prien nun einen Förderbescheid in Höhe von 1,4 Millionen Euro. "Dies ist der erste Förderbescheid aus dem Landesprogramm DigitalPaktSH – Sofortausstattungsprogramm und ein wichtiger Schritt für mehr Chancengerechtigkeit", erläuterte sie. "Wir wollen damit die Voraussetzung schaffen, um allen Schüler:innen das digitale Lernen zu Hause zu ermöglichen."

Großes Interesse

Das Geld stammt aus dem Landesprogramm "DigitalPakt SH – Sofortausstattungsprogramm". Seit dem 20. Juli können Schulträger Fördergelder für Laptops, Tablets oder Notebooks erhalten. Die Gelder sollen möglichst unbürokratisch und zügig ausgezahlt werden, deshalb ist die Verteilung allein von der Zahl der Schüler:innen abhängig. Innerhalb der ersten beiden Tage haben bereits 57 Schulträger Fördergelder in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro beantragt.

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