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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Digitales Sommersemester

Datum 22.04.2020

Online-Lehre statt Präsenzvorlesungen - mit digitalen Lehrangeboten sind die Hochschulen im echten Norden in das Sommersemester gestartet.

Für die mehr als 60.000 Studierenden in Schleswig-Holstein ist das Sommersemester 2020 anders gestartet als gewohnt. Die tägliche Fahrt zur Hochschule, das gemeinsame Lernen mit den Kommilitonen, der Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden - in Zeiten der Corona-Pandemie ist dies alles nicht möglich. "Unsere Hochschulen haben sich in sehr kurzer Zeit digital aufgestellt. Ich möchte mich deshalb bei allen Hochschulleitungen und Dozierenden bedanken, die diesen Prozess vorbereitet haben und kontinuierlich an der Online-Lehre weiterarbeiten", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien.

Fünf Millionen Euro für digitale Lehrformate

Für die Umsetzung zusätzlicher digitaler Lehrformate stellt das Land fünf Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld können die Hochschulen neue Hard- und Softwarelösungen anschaffen, um ihre Lerninhalte auch digital anzubieten. Dies soll auch die Umstellung auf digitale Prüfungen beschleunigen. Den Umgang mit den neuen Angeboten können Studierende, aber auch Dozenten und Hochschulmitarbeiter in speziellen Onlinetrainings erlernen.

Dank auch an Studierende

Einen besonderen Dank richtete die Ministerin an die Studierenden im Land: "Ich finde es großartig, wie sich die Studierenden in Schleswig-Holstein auf diese neue Situation einlassen und engagiert und kreativ mit den Dozentinnen und Dozenten neue, digitale Wege gehen." Ziel der Landesregierung sei es, dass möglichst alle Studierenden das Sommersemester 2020 erfolgreich abschließen. Um in dieser herausfordernden Situation zu unterstützen, stehe das Wissenschaftsministerium im engem Austausch mit den Hochschulen.

Freiräume in der Semestergestaltung

So entscheidet beispielsweise der Landtag im Mai über eine Änderung des Hochschulgesetzes. Dadurch sollen die Hochschulen mehr Gestaltungsfreiraum bei Vorlesungen und Seminare sowie für Prüfungsformate erhalten. "So können auch Unterrichtszeiten und Prüfungszeiträume des Sommersemesters in die Zeit des Wintersemesters übertragen werden, um Corona bedingte Ausfälle nachzuholen", erklärte Prien.

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