Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Entlastung für die Schulen

Datum 21.02.2020

Im kommenden Schuljahr wird es 23.383 Lehrerstellen geben – das entspricht einer mehr als hundertprozentigen Unterrichtsversorgung.

Weniger Schüler – aber mehr Lehrer: Wie das Bildungsministerium nun mitteilte ist das sogenannte "Planstellenzuweisungsverfahren" für das kommende Schuljahr abgeschlossen. Insgesamt werden 23.383 Stellen auf die Schulen im Land verteilt. "Das sind 38 Stellen mehr als im vergangenen Jahr, und das bei rückläufigen Schülerzahlen", sagte Bildungsministerin Karin Prien.

Ziel erreicht

Damit habe die Landesregierung erstmals auch an den Berufsschulen eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung erreicht, betonte die Ministerin. An Grund- und Gemeinschaftsschulen sowie an Gymnasien liege der Schlüssel sogar bei 102 Prozent. "Das ist ein Meilenstein der gemeinsamen Anstrengung unserer Jamaika-Koalition, Schleswig-Holstein langfristig eine Zukunft als Bildungs- und Wissensland zu sichern", sagte Prien. Die Landesregierung hatte sich zu Beginn ihrer Amtszeit eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung zum Ziel gesetzt.

Mehr Personal für Förderzentren

Mit dem rechnerischen Überschuss an Stellen könne das Ministerium nun auch daran arbeiten, mehr Vertretungsstunden zu ermöglichen. "Im neuen Schuljahr werden 90 Stellen zur Entlastung der Leitungszeit vorgehalten, je 18 für Berufsorientierung und Bildungsbegleitung und drei weitere für den Dänischunterricht an Grundschulen", erklärte die Ministerin. Auch für die Förderzentren würden wie angekündigt erneut 70 zusätzliche Stellen bereitgestellt.

Attraktivität des Lehrerberufs steigern

Gleichzeitig wies Prien darauf hin, dass eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung keine Garantie dafür sei, dass kein Unterricht mehr ausfalle: "Krankheitsfälle, Sabbatjahre oder Familienzeiten von Lehrkräften werden immer dazu führen, dass Unterrichtsausfall nicht ganz zu vermeiden ist. Aber wir sind auf einem guten Weg." Der Fokus liege weiterhin auf der Lehrkräftegewinnung. "Wir steigern die Attraktivität des Lehrerberufes in vielen Bereichen und tragen dadurch dafür Sorge, dass wir für die freien Stellen auch Lehrkräfte finden", sagte die Ministerin.

Teilen: