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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Keine Chance für Masern an Schulen

Datum 20.02.2020

Zum 1. März tritt das neue Masernschutzgesetz in Kraft – Schleswig-Holsteins Schulen sind darauf gut vorbereitet.

Im November 2019 wurde im Bundestag das neue Masernschutzgesetz beschlossen. Es sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Masern-Impfungen haben müssen, um einen Kindergarten oder eine Schule besuchen zu dürfen. Die Verpflichtung zur Impfung gilt aber nicht nur für Kinder, sondern auch für die Erzieher und Lehrer in den Einrichtungen.

Land unterstützt Schulen

Die Umsetzung des Gesetzes sowie die Kontrolle des Impfstatus stellt die Verantwortlichen in den Schulen vor neue Herausforderungen. Unterstützung gibt es dabei vom Bildungsministerium und vom Sozialministerium. "Wir haben unsere Schulen mit umfangreichen Informationen ausgestattet, schalten ab dem 1. März eine Hotline und arbeiten eng mit dem Sozialministerium zusammen“, erklärte Bildungsministerin Karin Prien.

Mehr Informationen

link Masernschutz an den Schulen

Impfpflicht für Schüler und Lehrer

"Alle, die ab dem 1. März neu an die Schulen kommen, um dort zu arbeiten oder zu lernen, egal ob Lehrkräfte, Schüler oder zum Beispiel auch die Schulsozialarbeiter, müssen den Nachweis über den erforderlichen Impfschutz erbringen", sagte Prien. Diejenigen, die bereits jetzt an den Schulen sind, müssten bis 31. Juli 2021 nach und nach die entsprechenden Nachweise vorlegen.

Schutz für Alle

"Den besten Schutz vor Masern bieten Impfungen. Sie sorgen für eine lebenslange Immunität. Nicht geimpft zu sein, bedeutet nicht nur eine Gefahr für das eigene körperliche Wohlergehen, sondern stellt auch ein Risiko für andere Personen dar, die etwa auf Grund ihres Alters oder besonderer gesundheitlicher Einschränkungen nicht geimpft werden können", betonte Prien.

Masern können lebensgefährlich sein

Masern sind eine hochansteckende Viruserkrankung. Bei jedem zehnten Betroffenen kommt es zu Komplikationen. In einigen Teilen der Welt sind die Masern faktisch ausgerottet, in Deutschland kam es in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder zu Epidemien, weil nicht genügend Menschen geimpft waren. Seit 2001 haben sich in Deutschland fast 26.000 Menschen angesteckt, acht Menschen starben.

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