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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Schulartempfehlung wirkt

Datum 18.04.2019

Die Einführung der Schulartempfehlung macht sich bemerkbar: Zum neuen Schuljahr wechseln weniger Schüler an Gymnasien, mehr an Gemeinschaftsschulen.

Grundschule adé: Nach den Sommerferien werden 23.526 junge Schüler auf eine weiterführende Schule wechseln. Das sind 156 weniger als noch im vergangenen Jahr. Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien ist dabei im Vergleich zu 2018 leicht rückläufig. Im Gegensatz dazu verzeichnen die Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe einen Zuwachs von 4,3 Prozent, solche ohne Oberstufe ein Plus von 3,4 Prozent.

Entscheidungshilfe für Eltern

Bildungsministerin Karin Prien führt diese Veränderungen auf eine intensivere Beratung der Eltern zurück: "Die Schulartempfehlung, die wir zu diesem Jahr wieder eingeführt haben, ist für viele Eltern offensichtlich eine wichtige Entscheidungshilfe." Dank der professionellen Unterstützung der Lehrer hätten die Eltern einen besseren Blick auf die Leistungen und Möglichkeiten ihrer Kinder sowie auf die Durchlässigkeit des Schulsystems. Dies würden sie bei der Schulwahl entsprechend berücksichtigen.

Mehr Schüler an Gemeinschaftsschulen

Insgesamt sind für das kommende Schuljahr 10.344 Fünftklässler an einem der 99 Gymnasien im Land angemeldet. Vergangenes Jahr waren es 624 Schüler mehr, was einem Rückgang von 5,7 Prozent entspricht. Anteilsmäßig werden damit rund 44 Prozent des Jahrgangs ein Gymnasium besuchen, 2018 waren es 46,3 Prozent.

An den Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe steigt die Zahl der Fünftklässler hingegen um 188 auf 4.578. An den Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe werden insgesamt 8.604 Schüler aufgenommen, 282 mehr als im Vorjahr.

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Alle Zahlen in der Pressemitteilung