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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Exzellente Lehrerausbildung

Datum 09.10.2018

Großer Erfolg: Die Gemeinsame Wissenschafts­konferenz von Bund und Ländern fördert die Lehrerbildung an der Uni Kiel mit 3,8 Millionen Euro zusätzlich.

Eine junge Lehrerin beugt sich über einen Tisch, an dem zwei Schüler sitzen. Schule (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Angehende Lehrer bekommen an der Universität Kiel eine 'exzellente' Ausbildung. © M. Staudt / grafikfoto.de

Inklusion, Sprachbildung und Digitalisierung – das sind die Querschnittsthemen, mit denen sich angehende Lehrer an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel tagtäglich beschäftigen. Das Konzept der Lehrerbildung hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern nun als "exzellent" ausgezeichnet. "Das ist ein weiterer großer Erfolg für die CAU und unterstreicht ihre Kompetenz in der Lehrerbildung", sagte Bildungsministerin Karin Prien in Kiel. Das Land brauche mehr und erstklassig ausgebildeten Lehrkräftenachwuchs. Die Auszeichnung erhöhe die Attraktivität des Standorts auch für Studierende aus anderen Bundesländern. "Die CAU kann dank der erheblichen Förderung des Landes und des Bundes ihre Arbeit im Rahmen der Qualitätsoffensive konsequent weiterführen", erklärte sie. Zwischen 2019 und 2023 kann die Hochschule nun mit Fördergeldern in Höhe von 3,8 Millionen Euro rechnen.

Schwerpunkt MINT

CAU-Präsident Professor Lutz Kipp betonte, das Lehramt sei eine wichtige Säule des Lehr- und Forschungsangebots der Hochschule. "Die als ‚exzellent‘ bewertete Begutachtung unseres Konzepts motiviert uns alle sehr, den eingeschlagenen Weg in der Lehrerbildung weiterzugehen." 19 Fächer hatten gemeinsam daran gearbeitet, das fachliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Wissen im Lehramtsstudium zu vernetzen. Die Erfolge des Programms wurden regelmäßig wissenschaftlich ausgewertet.

Darüber hinaus hatte die Universität ein Informationsportal für Lehrer aufgebaut, Diagnose-, Reflexions- und Evaluationsinstrumente für Studierende weiterentwickelt und sich stärker mit außerschulischen Partnern vernetzt. Bis 2023 soll nun der Übergang von der Theorie in die Praxis für angehende Lehrkräfte erleichtert werden – etwa durch Videoanalysen und Simulationen. Ein Schwerpunkt der weiteren Arbeit wird auf den MINT-Fächern liegen.