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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Justizministerium

Neues Frauenhaus für Ostholstein

Datum 13.02.2020

Gleichstellungsministerin Dr. Sütterlin-Waack und Finanzministerin Heinold haben in Eutin die Schlüssel für das neue Frauenhaus überreicht.

In Schleswig-Holstein bieten 16 Frauenhäuser einen Schutz für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt bedroht sind. Hier finden die Frauen nicht nur eine sichere Unterkunft, sondern auch Hilfe und Rat, um künftig ein gewaltfreies Leben führen zu können. Für Kinder gibt es dort spezielle Beratungsangebote.

Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Finanzministerin Monika Heinold überreichten nun die Schlüssel für das neue Frauenhaus in Eutin an den Verein "Frauenhaus Ostholstein". Dieses ersetzt das in die Jahre gekommene Frauenhaus in Lensahn. 15 Frauen und ihre Kindern finden in dem modernen Neubau mit rund 400 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche einen Platz. Insgesamt beliefen sich die Baukosten auf gut 1,3 Millionen Euro.

Wichtiger Anlaufort für Frauen

"Vor etwas mehr als einem halben Jahr war ich hier in Eutin im Kreishaus und habe den Förderbescheid über gut 285.000 Euro für den Neubau des Frauenhauses überreichen können. Es freut mich zu sehen, wie schnell dieses Gebäude entstanden ist, das nun ein so wichtiger Anlaufort für Frauen in Not sein wird", sagte Dr. Sütterlin-Waack.

Insgesamt stellt das Land rund zehn Millionen Euro aus dem IMPULS-Programm für die Sanierung und den Neubau von Frauenhäusern zur Verfügung. Eine sichere und wohnliche Umgebung für Menschen zu schaffen, die sich akut bedroht und verunsichert fühlten, sei das Mindeste was das Land tun könne, betonte die Gleichstellungsministerin.

"IMPULS bewegt das Land"

Finanzministerin Heinold ergänzte: "IMPULS bewegt das Land. Überall sehen wir Baustellen – und das ist auch gut so!" Gemeinsam mit der Gleichstellungsministerin habe sie sich dafür eingesetzt, dass vor allem auch Frauenhäuser vom Investitionsprogramm profitierten.

Landesförderung für den Neubau

Insgesamt lagen die Baukosten für das Frauenhaus bei rund 1,3 Millionen Euro. Davon kamen 285.473 Euro aus den IMPULS-Mitteln des Landes, 856.500 Euro stammen aus den Mitteln der Sozialen Wohnraumförderung.

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