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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Verbraucherschutz im Fokus

Datum 23.07.2019

Auf ihrer Sommertour informiert sich Dr. Sabine Sütterlin-Waack über Lebensmittel- und Produktsicherheit in schleswig-holsteinischen Betrieben.

Ob Obst und Gemüse aus dem Supermarkt, Kinderspielzeug oder Hygieneartikel – Waren, die im echten Norden produziert oder verkauft werden, sind sicher. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, kontrollieren staatliche Einrichtungen regelmäßig die Produktionsbedingungen in schleswig-holsteinischen Unternehmen. Diese Arbeit hat Verbraucherschutzministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack nun in den Mittelpunkt ihrer Sommertour gerückt. Vom 23. bis 31. Juli besucht die Ministerin Betriebe im ganzen Land – und informiert sich darüber, wie die Überwachungsbehörden und auch die Unternehmen selbst für möglichst viel Transparenz bei der Warenqualität sorgen.

Sicheren Genuss garantieren

So begleitet Sütterlin-Waack beispielsweise in Schwabstedt (Kreis Nordfriesland) und Warnsdorf (Kreis Ostholstein) zwei routinemäßige Lebensmittelkontrollen der örtlichen Hygienebehörden. In Silberstedt (Kreis Schleswig-Flensburg) besichtigt sie außerdem den Ökobetrieb Zwergenwiese Naturkost, der pflanzliche Brot- und Fruchtaufstriche herstellt. Dabei trifft sich die Ministerin auch mit Vertretern der zuständigen Öko-Zertifizierungsstelle und diskutierte über effektive Kontrollsysteme für ökologische Lebensmittel.

Zuletzt steht ein Besuch bei dem Unternehmen Vega Salmon in Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) auf dem Programm, das norwegischen Lachs vertreibt. Hier informiert sich Sütterlin-Waack über die besonders hohen hygienischen Standards in der Fischverarbeitung: Der gefangene Lachs muss nach maximal zwei Tagen die Produktionsstätte erreichen und wird innerhalb von fünf Tagen an die Händler weiter verteilt.

Produktrecht in der Praxis

Um die Produktsicherheit geht es beim Besuch der Unternehmensgruppe Pelz in Wahlstedt (Kreis Segeberg). Die Firma produziert Gefrierbeutel und Hygieneartikel. In Güster (Kreis Lauenburg) besichtigt Sütterlin-Waack außerdem das Spielzeugunternehmen Gollnest & Kiesel – einen der größten Holzspielzeug-Hersteller Europas. Er verkauft vor allem Waren für Kinder, beispielsweise Bauklötze, Züge und Kreisel. Mit Vertretern der Geschäftsführung tauscht sich die Ministerin hier vor allem über die praktische Umsetzung des nationalen Produktsicherheitsgesetzes aus. Das Gesetz legt die Sicherheitsanforderungen für in Deutschland verkaufte Produkte fest und regelt beispielsweise, welche Warnhinweise auf Verpackungen angegeben werden müssen oder wie Rückrufaktionen ablaufen.