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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Nachwuchs für die Justiz

Datum 22.07.2019

Justizstaatssekretär Hoops hat in Schleswig 35 jungen Nachwuchskräften zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss gratuliert.

Sie werden sich künftig an den Gerichten um den Schriftverkehr kümmern, mit Bürgern in Kontakt treten und Protokolle von Gerichtsverhandlungen anfertigen: 23 Justizfachwirte und 12 Justizfachangestellte haben ihre Ausbildung beim Land erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag hat ihnen Justizstaatssekretär Wilfried Hoops in Schleswig ihre Urkunden überreicht.

"Die Landesjustiz braucht Sie als qualifizierte Nachwuchskräfte", sagte der Staatssekretär zu den jungen Frauen und Männern. Sie übernähmen künftig Verwaltungsaufgaben in den Gerichten sowie Staatsanwaltschaften und betreuten damit eine Schlüsselaufgabe innerhalb der Justiz. "Nur im Zusammenwirken aller Laufbahnen und Dienste schafft es unser Rechtsstaat, die zu Recht hohen Ansprüche seiner Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen", betonte der Justizstaatssekretär.

"Fundamentale Bedeutung für die Bürger"

Für die Landesjustiz sei es wichtig, qualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden und zu halten, fuhr Hoops fort. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund höherer Anforderungen, etwa durch den zunehmenden elektronischen Rechtsverkehr, notwendig. Deshalb hat die Landesjustiz die Zahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr auf 100 erhöht.

"Eine gut funktionierende Justiz hat für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und den Wirtschaftsstandort fundamentale Bedeutung", betonte Hoops. "Dafür muss die Justiz personell wie sachlich gut ausgestattet sein."

Ein Berufsfeld, zwei Ausbildungswege

Justizfachwirte durchlaufen eine zweijährige Ausbildung als beamtete Anwärter in den jeweiligen Landgerichtsbezirken. Die Zahl der Ausbildungsplätze wird stetig erhöht.

Die Ausbildung zum Justizfachangestellten dauert drei Jahre. Auszubildende arbeiten in dieser Zeit an den Servicestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften und besuchen darüber hinaus die Berufsschule.

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