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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Ministerin Sütterlin-Waack: Bis zur vollständigen Gleichstellung fehlt noch einiges

Datum 22.01.2019

KIEL. Die Hermann Ehlers Stiftung und das schleswig-holsteinische Gleichstellungsministerium haben heute (23. Januar) bei einer Festveranstaltung im Kieler Landeshaus an die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts von Frauen erinnert. Festrednerin war die frühere Bundestagspräsidentin und Bundesministerin Rita Süssmuth. Schleswig-Holsteins Gleichstellungministerin Sabine Sütterlin-Waack sagte in ihrer Eröffnungsrede:

"Das Frauenwahlrecht haben wir vielen mutigen und entschlossenen Frauen zu verdanken. Sie haben sich vernetzt, gegenseitig unterstützt und Widerstände überwunden. Ihr mühseliger Kampf war kräftezehrend, aber erfolgreich. Der 19. Januar 1919 ist eine Sternstunde in der Geschichte der deutschen Demokratie!"

Die Ministerin ging auch auf die aktuellen Herausforderungen der Gleichstellungspolitik ein: „Die Gesamtsituation der Beteiligung von Frauen im politischen Leben stellt mich nicht zufrieden. Parität in den Parlamenten ist noch immer nur Ziel, nicht aber Realität. Zu Recht wird deshalb aktuell intensiv diskutiert, wie man diesem Ziel am besten näherkommen kann. In Frankreich wurde der Weg einer Verfassungsänderung und eines Paritégesetzes gewählt. Auch bei uns in Deutschland werden Reformen des Wahlrechts – beispielsweise eine feste Geschlechterquote im Parlament – und stärkere Selbstverpflichtungen der Parteien diskutiert. Ich möchte eine Lösung, bei der den Wählerinnen und Wählern die Entscheidung überlassen wird. Ich könnte mir beispielsweise eine Tandem-Lösung vorstellen. Danach hätten die Parteien für jeden Wahlkreis eine Frau und einen Mann anzubieten. Bei diesen geschlechtsverschiedenen Doppelkandidaturen könnten die Wählerinnen und Wähler dann eine Stimme mit Präferenz abgeben", erklärte Sütterlin-Waack.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mai: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg

 

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