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Integrationsamt

© T. Eisenkrätzer

Das Integrationsamt Schleswig-Holstein hat eine Reihe von Projekten aufgelegt, die schwerbehinderten Menschen dabei helfen, eine Stelle auf dem Ersten Arbeitsmarkt zu finden und zu behalten. Je nach Bedarf werden die Bausteine Beratung und Begleitung, Schulung und Finanzierung eingesetzt. Ziel aller Modellprojekte ist die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung.

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Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv

Das Projekt „Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv“ finanziert den Übergang von schwerbehinderten Menschen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Beschäftigungsprojekten in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

So können beispielsweise Arbeitgeber*innen, die Personen aus der genannten Zielgruppe einstellen, über maximal fünf Jahre einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von bis zu 70 Prozent des Arbeitgeberbruttos sowie zusätzlich eine Prämie erhalten.

Das Projekt besteht aus folgenden Modulen:

Die Leistungen werden finanziert aus der Ausgleichsabgabe und der Eingliederungshilfe. Der Antrag für den Lohnkostenzuschuss des Arbeitgebers wird bei den Trägern der Eingliederungshilfe in den Kreisen und kreisfreien Städten gestellt. Dort sind auch weitere Informationen zum Projekt zu erfragen. Der Antrag auf Bewilligung einer Prämie ist beim Integrationsamt Schleswig-Holstein zu stellen.

Darüber hinaus können weitere Leistungen finanziert werden wie

  • behindertengerechte Einrichtung von Arbeitsplätzen
  • technische Arbeitshilfen
  • Arbeitsassistenz
  • Qualifizierung
  • Unterstützung durch den Integrationsfachdienst

handicap Schleswig-Holstein

handicap Schleswig-Holstein ist eine Beratungsstelle für die Interessenvertretungen schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben.

Zu den Themen der Beratung gehören unter anderem

  • die Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung
  • der Erhalt von Arbeitsplätzen
  • die Einführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
  • Informationen über die sozialrechtlichen Grundlagen
  • der Aufbau und die Wahl einer Schwerbehindertenvertretung.

Bei konkreten Problemen bietet die Beratungsstelle begleitendes Fallmanagement an. Die Beratung ist unabhängig und kostenfrei.

Das Projekt wird vom Integrationsamt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert.

Zur Webseite der Beratungsstelle handicap Schleswig-Holstein

Übergang Schule und Beruf

Das Projekt „Übergang Schule und Beruf“ (ÜSB) richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung, Sinnesbehinderungen (Sehen und Hören) oder autistisches Verhalten. Die Schülerinnen und Schüler werden schon während ihrer Schulzeit auf einen erfolgreichen Einstieg auf dem Ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Dabei unterstützt der örtliche Integrationsfachdienst.

Hier gibt es Informationen zum Projekt "Übergang Schule und Beruf" in leichter Sprache.

Es geht vor allem darum,

  • die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und zu fördern, sie über Berufsfelder zu informieren.
  • Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchzuführen.
  • die gemachten Erfahrungen zu vertieften. Gemeinsam mit allen Beteiligten wird die weitere berufliche Perspektive entwickelt und ggf. der Eintritt in das Berufsleben vorbereitet.

Das Projekt wird gemeinsam vom Integrationsamt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch die Regionaldirektion Nord, umgesetzt. Die Förderung erfolgt durch die Mittel der Ausgleichsabgabe des Landes Schleswig-Holstein und durch Mittel der Regionaldirektion Nord.

Weitere Informationen

Zu den Integrationsfachdiensten in Schleswig-Holstein

Flyer zum Herunterladen

Flyer Übergang Schule und Beruf Schleswig-Holstein

Inklusionsbetriebe

Zwei Männer bedienen eine Maschine. Arbeitnehmer bei der Arbeit (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © T. Eisenkrätzer

Inklusionsbetriebe sind rechtlich und wirtschaftlich selbständige Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. In Inklusionsbetrieben arbeiten neben Menschen ohne Behinderung insbesondere Menschen, deren Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung besonders schwierig ist.

Inklusionsbetriebe schaffen inklusive Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die neben einer tariflichen oder ortsüblichen Bezahlung auch eine arbeitsbegleitende Betreuung und, sofern erforderlich, auch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen bieten.