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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Kultur und Künstliche Intelligenz

Datum 12.02.2020

Die FH Kiel soll den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Museen und Bibliotheken erforschen. Dafür stellt das Land 245.000 Euro zur Verfügung.

Die Fachhochschule (FH) Kiel erforscht in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI) in kulturellen Einrichtungen. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, überreichte dafür nun einen Förderbescheid in Höhe von 245.000 Euro an Vertreter der FH und der Landesbibliothek.

"Wir setzen unseren KI-Handlungsrahmen Stück für Stück um und forcieren den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in allen Lebensbereichen. Künstliche Intelligenz kann auch einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen kulturellen Infrastruktur und Bildung leisten", sagte Schrödter. Die Landesbibliothek sei als digitaler Knotenpunkt dafür der richtige Ort. Die Digitalisierung benötige Räume zum Ausprobieren, zum Erleben und zum Erfahren.

Innovationschub im echten Norden

"Die Digitalisierung ist längst in den Kulturbetrieben angekommen", erklärte Tobias Horchscherf, Projektleiter der FH Kiel. "Was jetzt kommt ist Künstliche Intelligenz." Diese würde zu einem Innovationsschub führen, werfe aber auch kritische Fragen auf. Die Fachhochschule versuche in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek, dem Nordkolleg Rendsburg und dem Europäischen Hansemuseum in Lübeck dafür Antworten zu finden.

Sondervermögen für künstliche Intelligenz

Das Land hat für KI-Projekte ein Sondervermögen von insgesamt 4,5 Millionen Euro bereitgestellt. Im Rahmen eines Nachtragshaushaltes soll dies um weitere zehn Millionen Euro aufgestockt werden. "Schleswig-Holstein macht weiter Tempo im Bereich der Künstlichen Intelligenz", erklärte der Chef der Staatskanzlei.

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