Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ohne Kohle und Atomstrom

Datum 16.01.2020

Zum Start des neuen Kieler Küstenkraftwerks hat Ministerpräsident Günther das Projekt als Signal für das ganze Land gewürdigt.

Fast fünf Jahre dauerten die Bauarbeiten – nun ist das neue Küstenkraftwerk K.I.E.L. ("Kiels intelligente Energie-Lösung") offiziell in Betrieb genommen worden. Das Gas-Motorenheizwerk ersetzt das alte Kohlekraftwerk an der Kieler Förde und stößt jährlich rund 70 Prozent weniger Kohlendioxid aus als sein Vorgänger. Ministerpräsident Daniel Günther würdigte das neue Kraftwerk als Zukunftsprojekt mit Vorbildcharakter: "Zum Start in das neue Jahrzehnt hat dieses Projekt eine Signalwirkung, die weit über Kiel und die Landesgrenzen hinausreicht."

Kiel macht Tempo für die Energiewende

"Das Küstenkraftwerk ist ein Vorbild dafür, wie wir in Deutschland und Europa mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen müssen", sagte Günther. "Wir wollen in Schleswig-Holstein Lösungen für eine saubere Energieversorgung entwickeln und zeigen, dass es auch ohne Kohle und Atomstrom geht." Das neue Kraftwerk, das jährlich etwa eine Million Tonnen Kohlendioxid einspart, sei eine nachhaltige Weichenstellung für die nächsten Jahrzehnte. "Kiel macht Tempo und stärkt damit Schleswig-Holsteins Position als Energiewendeland Nummer 1", erklärte der Ministerpräsident.

Portraitfoto Daniel Günther

Das Küstenkraftwerk ist ein Vorbild dafür, wie wir in Deutschland und Europa mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen müssen.

Daniel Günther

Hintergrund

Ab sofort sichert das neue Küstenkraftwerk die Stromversorgung der Landeshauptstadt und versorgt rund 70.000 Haushalte in Kiel und Umgebung mit Fernwärme. Das System der Anlage kann dabei flexibel auf das Wetter reagieren: Bei sehr kalten Temperaturen hat die Wärmeversorgung Vorrang, bei sehr warmem Wetter produzieren die Gasmotoren verstärkt Strom.

Teilen: