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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Toleranz und Vielfalt

Datum 15.01.2020

Die Polizeischule Eutin erhält den Titel "Schule ohne Rassismus". Ministerpräsident Günther hat die Patenschaft für das Projekt übernommen.

Rund 1.000 angehende Polizisten besuchen jedes Jahr die Polizeischule in Eutin. Seit 2018 engagiert sich die Schule in der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Dem Netzwerk gegen Diskriminierung und Gewalt an Schulen gehören bundesweit bereits mehr als 3.200 Bildungseinrichtungen an, davon 84 aus Schleswig-Holstein.

2019 sprach sich die Mehrheit der Polizeischüler in einer Unterschriftenaktion dafür aus, dem Netzwerk beizutreten. Ministerpräsident Daniel Günther hat auf Anfrage der Jugend- und Ausbildungsvertretung der Polizei die Patenschaft für das Projekt übernommen. Gemeinsam mit Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré, der zweiten Projektpatin, überreichte er in Eutin die offizielle Urkunde und die "Schule gegen Rassismus"-Plakette.

Klares Zeichen gegen Hass

"Schleswig-Holstein steht für Toleranz und Vielfalt", sagte Günther vor rund 300 Schülern und Gästen in der Trainingshalle der Polizeischule. "Darauf sind wir stolz und das macht uns stark." Für diese Werte stünden die Schüler sichtbar ein. "Als Polizeischule setzen Sie heute ein klares Zeichen, dass Fremdenhass in diesem Land keinen Platz hat", erklärte der Regierungschef. "Schon gar nicht im Kreise derjenigen, die unser Land täglich im Kontakt mit den Bürgern repräsentieren."

Portraitfoto Daniel Günther

Als Polizeischule setzen Sie heute ein klares Zeichen, dass Fremdenhass in diesem Land keinen Platz hat.

Daniel Günther

Hintergrund

Eine Schule erhält den Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", wenn sich mindestens 70 Prozent der Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter dafür aussprechen. An der Schule müssen regelmäßig Projekte zum Thema "Diskriminierung" stattfinden. Außerdem verpflichten sich die Schüler und die Angestellten dazu, sich auch persönlich gegen Gewalt und Diskriminierung einzusetzen. Die Initiative wurde 1988 in Belgien ins Leben gerufen und wird in Schleswig-Holstein vom Verein "Aktion Kinder- und Jugendschutz SH" koordiniert.

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