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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Eine neue Ära der Universitäts­medizin

Datum 08.11.2019

In Lübeck hat das UKSH den Neubau seines "Klinikums der Zukunft" eröffnet. Auch Ministerpräsident Daniel Günther war zur Eröffnung gekommen.

Sieben Stockwerke, 15 Stationen, 246 Patientenzimmer – auf dem Gelände des Universitätsklinikums (UKSH) in Lübeck hat eines der modernsten Medizin-Zentren Europas seine Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des UKSH, Professor Dr. Jens Scholz sowie Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau eröffnete Ministerpräsident Daniel Günther den Neubau des "Klinikums der Zukunft". Mit dem Neubau in Lübeck und dem neuen Zentralklinikum in Kiel sei das UKSH jetzt bestens aufgestellt, sagte der Regierungschef. "Damit beginnt in diesem Jahr eine neue Ära für die Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein." Die Kosten für den Campus Lübeck liegen bei mehr als 260 Millionen Euro.

Klinikum "aus einem Guss"

Das siebenstöckige Gebäude ist optisch angelehnt an den ebenfalls kürzlich eröffneten Krankenhaus-Neubau in Kiel. "Unsere Spitzenmedizin hat endlich die Architektur und Infrastruktur bekommen, die ihr zusteht", sagte Prof. Scholz. Aus einem 440 Quadratmeter großen Foyer gelangen die Patienten zu den acht Normalstationen und sieben Intensivstationen. Auch die Ambulanzen und Funktionsbereiche wie etwa die zwanzig Operationssäle sind hier angeschlossen. "Unser Ziel war es, die Wirksamkeit unserer Medizin durch eine Atmosphäre zu unterstützen, in der sich die Patientinnen und Patienten wohlfühlen." So ist das Gebäude lichtdurchflutet und in hellen Farben gehalten, ein neues, übersichtliches Wegeleitsystem ermöglicht eine unkomplizierte Orientierung im Gebäude. 

Digitalisierung bringt Komfort für Patienten

Auch hinter der Fassade setzt das UKSH Maßstäbe und nutzt die Chancen der Digitalisierung. So bringt etwa eine neue UKSH-Navigations-App die Nutzer zu ihrem Terminort. In den Aufnahmebereichen sind Self-Check-in-Terminals eingerichtet, an denen sich die Patienten anmelden können. Dabei können sich wiederkehrende Patienten mit ihrer Gesundheitskarte identifizieren und erhalten sofort eine Wartenummer. Wer zum ersten Mal ins Krankenhaus kommt, wird vom Terminal automatisch in die zentrale Patientenaufnahme geschickt, wo die nötigen Daten aufgenommen werden.

Auch in den Krankenzimmern hat die Digitalisierung Einzug gehalten. So haben die Patienten über einen Tablet-PC am Bett Zugriff auf Fernsehen, Internet, E-Paper und Filme. Darüber hinaus können sie direkt am Gerät behandlungsbezogene Fragebögen oder ein Schmerztagebuch ausfüllen und an anonymen Zufriedenheitsumfragen teilnehmen. Bei der Visite dient dieses sogenannte Bedside-Terminal den Ärzten als Plattform, um Befunde abzurufen und die weitere Behandlung zu planen.