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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mut verbindet

Datum 03.10.2019

Mit einem Gottesdienst in der Nikolaikirche und einem Festakt in der Sparkassenarena hat die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit begonnen.

Hoher Besuch in Kiel: Am Morgen empfingen Ministerpräsident Daniel Günther und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle in der Landeshauptstadt. Im Kieler Schifffahrtsmuseum trugen die Gäste sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend begannen die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Nikolaikirche am Alten Markt und einem großen Festakt in der Sparkassenarena.

Fest der Freiheit

"Herzlich willkommen bei uns an der Küste! Willkommen in Schleswig-Holstein, willkommen zum Tag der Deutschen Einheit 2019 in Kiel", begrüßte Günther die rund 1.200 angereisten Gäste in seiner Eröffnungsrede. Die Schleswig-Holsteiner seien stolz, in diesem Jahr Gastgeber der Feierlichkeiten zu sein: "Als am 9. November die Mauer fiel, standen viele Menschen auch hier in Schleswig-Holstein winkend und lachend an den Grenzübergängen", erklärte der Ministerpräsident. "Der 3. Oktober ist ein Tag, diese Freiheit zu feiern."

Eindrücke von der
Einheitsfeier

link Bilder und Berichte vom Tag der Deutschen Einheit finden sich im Liveticker.

Fest der Erinnerung

"Die bewegenden Bilder von vor 30 Jahren haben uns inspiriert, diese Feier unter das Motto 'Mut verbindet' zu stellen", fuhr Günther fort. "Die Menschen in der DDR waren damals extrem mutig, als sie auf die Straße gingen und die Wiedervereinigung auf friedliche Weise errangen. An diesen Mut von 1989 wollen wir heute erinnern und gleichzeitig dazu aufrufen, selbst wieder etwas mutiger zu werden, uns nicht von Zukunftsangst überwältigen und von Angstmachern in Extreme treiben zu lassen."

Fest der Einheit

Bundeskanzlerin Merkel erinnerte sich in ihrer Rede an persönliche "Momente des Glücks und der Zuversicht" am 3. Oktober 1990. Sie forderte jedoch auch Verständnis dafür, warum die Wiedervereinigung, für viele Menschen im Osten keine reine eine Erfolgsgeschichte sei. Das Ende der DDR habe die Menschen in diesen Regionen auch vor viele Herausforderungen gestellt. "Wo stehen wir nun, dreißig Jahre später?", fragte die Kanzlerin. "Die staatliche Einheit ist vollendet, die Einheit der Menschen dagegen noch nicht." Dies bleibe ein fortwährender Prozess, der alle Deutschen betreffe, egal, in welchem Bundesland sie leben. "Nehmen wir einander wahr", forderte Merkel. "Hören wir einander zu. Freuen wir uns an der Vielfalt unseres Landes."

Bildergalerie: Eindrücke von den Feierlichkeiten