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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Entdecken, Staunen, Lernen

Datum 17.05.2019

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag gibt es im ganzen Land spannende Angebote. Ministerpräsident Günther eröffnet den Aktionstag in Lübeck.

Am Sonntag findet zum 42. Mal der Internationale Museumstag statt. Unter dem Motto "Museen – Zukunft lebendiger Traditionen" laden rund 1.700 Museen in Deutschland Besucher dazu ein, mit Hilfe von historischen Ausstellungsstücken in vergangene Zeiten einzutauchen. Ministerpräsident Daniel Günther wird den Museumstag in Deutschland im Museumsquartier St. Annen in Lübeck eröffnen. Er hat als Bundesratspräsident die Schirmherrschaft übernommen.

"Museen zählen für mich zu den demokratischsten Orten der Wissensvermittlung. Ob ich mich erst im hohen Alter für Kunst interessiere – oder schon mit zwölf Jahren alles über Nolde und Grass wissen will: Im Museum ist meine Neugier immer willkommen", sagte Günther im Vorfeld. Museen ermöglichten auch den Menschen die Teilhabe an kultureller Bildung, die nicht mit Kunst und Kultur groß geworden seien oder ausländische Wurzeln hätten. Der Zugang zu diesem Kulturreichtum sei deshalb eine hervorragende Möglichkeit, Integration und kulturelle Bildung miteinander zu verbinden.

Im ganzen Land Einzigartiges entdecken

Im echten Norden öffnen 78 Museen zum internationalen Aktionstag die Tore – das ist ein neuer Höchstwert. Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm freuen: Von besonderen Exponaten über spannende Führungen bis hin zu Mitmach-Aktionen bekommen sie in allen Ecken Schleswig-Holsteins besondere Einblicke in Kunst, Technik oder Geschichte. Der Eintritt ist in vielen Häusern frei.

Spannende Geschichten hautnah erleben

Im Lübecker St.-Annen-Museum können Besucher Kunstwerke zum Thema China bestaunen. In der aktuellen Sonderausstellung "Ferne Welten – Weite Träume" werden neben Bildern der Malerin Haiying Xu auch chinesische Theaterfiguren des Theaterfiguren-Museums Lübeck präsentiert.

Anhand von historischen Werkzeugen stellt das Museum "Tuch und Technik" in Neumünster ein 2.000 Jahre altes Handwerk vor. Besucher können an alten Webstühlen und anderen Exponaten erfahren, wie Menschen früher Kleidung gewebt haben und dürfen sogar selbst Hand anlegen.

Zwei Menschen sitzen an einem See vor einer alten Dorfhütten und verrichten Tätigkeiten aus einer längst vergangenene Zeit. Steinzeitpark Dithmarschen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Im Steinzeitpark Dithmarschen erleben Besucher die Zeit der Jäger und Sammler mit. © Steinzeitpark Dithmarschen

Maritim wird es im Süden Schleswig-Holsteins: In der Hitzler-Werft in Lauenburg informieren Experten anschaulich, wie Schiffe gebaut werden – vom Holzschiff mit Takelage bis zum Stahlbau mit Schiffsschraube. Nur wenige Kilometer entfernt öffnet zudem das alte E-Werk seine Pforten. Hier können Besucher unter anderem ein Modell der Palmschleuse aus dem 18. Jahrhundert sehen und auch die Dieselgeneratoren des alten Kraftwerks in Aktion erleben.

In Albersdorf an der Westküste reisen Besucher viele tausend Jahre in die Vergangenheit zurück und können im Steinzeitpark Dithmarschen ihr Geschick mit Faustkeil und Feuersteinen testen. Außerdem nimmt ein Steinzeitjäger in der Hüttensiedlung interessierte Menschen mit auf die Pirsch.

Ganz im Norden tauchen Besucher sprichwörtlich ab: Von der Harpune über Schnorchel und Schwimmflossen bis hin zu modernen Sauerstoffflaschen erfahren sie im Tauchmuseum Flensburg alles über die Arbeit unter Wasser. Zudem schildert eine Sonderausstellung das Leben des Tauchpioniers Prof. Dr. Hans Hass, der im Januar 100 Jahre alt geworden wäre.

Informationen zu allen Veranstaltungen: https://www.museumstag.de/

Hintergrund

Weltweit nehmen mehr als 30.000 Museen aus 120 Ländern am Aktionstag teil. Seit 2003 steht die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bundesratspräsidenten.