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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Einrichtung von Weltrang

Datum 01.02.2019

Die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) in Kiel feiert ihr 100-jähriges Bestehen – auch Ministerpräsident Daniel Günther gratulierte.

27.000 Fachzeitschriften, 4,4 Millionen Bücher in 79 Regalkilometern, zehn Millionen Online-Datensätze – die ZBW in Kiel ist die weltweit größte Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften.

Als die Bibliothek 1919 als Abteilung des Instituts für Weltwirtschaft gegründet wurde, arbeiteten dort acht Angestellte. Mittlerweile kümmern sich 277 Mitarbeiter um den Literaturbestand und die Forschungsaufgaben. Die ZBW gehört zur Gemeinschaft der Leibniz-Forschungseinrichtungen und hat durch ihre wissenschaftlichen Projekte Kontakte in die ganze Welt geknüpft. In diesem Jahr feiert sie ihr 100-jähriges Bestehen. Auf der Jubiläumsfeier in Kiel gratulierte auch Ministerpräsident Daniel Günther und würdigte die Bibliothek als internationales, vielseitiges und zeitgemäßes Forschungsinstitut.

Aushängeschild für die Region

Menschengruppe Bei einem Rundgang machte sich Ministerpräsident Günther (2.v.l.) ein Bild der Bibliothek. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bei einem Rundgang machte sich Ministerpräsident Günther (2.v.l.) ein Bild der Bibliothek. © Staatskanzlei

"Es gibt viele gute Gründe, warum wir stolz sind, diese Einrichtung von Weltrang bei uns zu haben", sagte der Ministerpräsident. "Die ZBW ist ein Aushängeschild für die Region und für den Wissenschaftsstandort Norddeutschland." Die Bibliothek nehme in Europa eine Führungsrolle ein, fuhr Günther fort. Die Zukunft des Hauses bestehe darin, Wissen offen und transparent zu machen. Dabei sei es wichtig, Forscher noch besser zu vernetzen und ihre Ergebnisse möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Hier sei das Institut mit seiner Arbeit vorbildlich und hoch innovativ.

Die Zentralbibliothek habe ihr Angebot schon immer gut an neue Entwicklungen angepasst, erklärte der Ministerpräsident abschließend. "Sie haben sehr früh erkannt, dass der digitale Wandel sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft durchdringt und revolutioniert."

Digitaler Dienstleister für die Wissenschaft

Die ZBW hat ihren Hauptsitz an der Kieler Förde und unterhält zusätzlich einen Zweitsitz an der Binnenalster in Hamburg. 2014 erhielt sie den Innovationspreis "Bibliothek des Jahres", mit dem neben der bibliothekarischen Qualität auch vor allem der Einsatz von digitalen Angeboten gewürdigt wird. Aktuell beschäftigen sich die Forschungsgruppen der ZBW unter anderem mit den Themen Open Science und Web Science. Sie fragen dabei beispielsweise danach, wie Wissenschaft möglichst vielen Menschen einfacher zugänglich gemacht werden kann und welche Rolle dem Internet dabei zukommt. Insgesamt nutzen etwa 100.000 Besucher pro Jahr die Bibliothek.