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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

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Datum 07.01.2019

Vertreter aus Politik und Kirche haben in Kiel das zehnjährige Bestehen des Staatsvertrags zwischen Land und katholischer Kirche gefeiert.

Etwa 168.000 Schleswig-Holsteiner gehören der katholischen Kirche an – rund sechs Prozent der Bevölkerung (Stand: Zensus 2011). Gegenüber den etwa 1,4 Millionen Protestanten im Land sind sie damit klar in der Minderheit. Während die Zusammenarbeit des Landes mit der evangelischen Kirche bereits seit 1957 mit einem Staatskirchenvertrag geregelt ist, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit dem Heiligen Stuhl erst 2009 unterzeichnet. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens hatten Ministerpräsident Daniel Günther und Erzbischof Dr. Stefan Heße vom Erzbistum Hamburg zu einer Feierstunde nach Kiel eingeladen.

Zweitgrößte Religionsgemeinschaft

"Unsere Kirchen sind ein wichtiger Träger des Gemeinwohls", sagte der Ministerpräsident. "Deshalb finde ich es richtig und angemessen, dass die jeweiligen Belange auch in jeweils eigenen Staatsverträgen geregelt werden." Die Katholiken seien die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Schleswig-Holstein – auch deshalb sei ein eigener Staatsvertrag angemessen, erklärte Günther. Der Vertrag sei eine zeitgemäße Vereinbarung, mit der beide Seiten jetzt seit einem Jahrzehnt gut leben. "Ich freue mich, wenn Land und Kirche weiterhin Seite an Seite für Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit eintreten", fuhr der Regierungschef fort.

Moderner, vorausschauender Vertrag

Auch Heße lobte die guten und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen dem Land und dem Erzbistum Hamburg. "Vor zehn Jahren wurde nicht nur ein besonders moderner, sondern auch ein besonders vorausschauender Vertrag geschlossen", sagte der Erzbischof.