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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Hoffnungsbringer seit 25 Jahren

Datum 19.12.2018

Von Betlehem in die weite Welt: Das Friedenslicht feiert Jubiläum. Ministerpräsident Günther hat es von Pfadfindern in der Staatskanzlei empfangen.

Eine kleine Flamme, die sich zu einem Lichtermeer ausweitet und Millionen Menschen seine Botschaft des Friedens bringt – Seit 25 Jahren berührt das Friedenslicht von Betlehem die Menschen. Diese Aktion zum Jubiläum steht unter dem Motto "Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft". Das Licht soll die Menschen ermutigen, sich für den Frieden und eine tolerante Gesellschaft einzusetzen.

Thorsten Zenk, der Friedenslichtbeauftragte Schleswig-Holsteins, sowie acht Pfadfinder verschiedener Verbände, unter anderem der Bugenhagenkirche Kiel, übergaben nun Ministerpräsident Daniel Günther das Friedenslicht aus Betlehem.

Ein Licht des Friedens

Die Idee zum Friedenslicht stammt ursprünglich aus Österreich: Im Jahr 1986 entstand beim Österreichischen Rundfunk (ORF) die Idee, ein Licht aus Betlehem als Botschaft des Friedens ins Land zu bringen. Durch das Licht wird an die weihnachtliche Botschaft des Friedens erinnert.

Seit dem entzündet jährlich ein Kind das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem und bringt es nach Wien. Von dort aus wird es im Advent nach ganz Europa gesandt.

Reise nach Deutschland

In Deutschland, Tschechien, Italien und der Schweiz haben sich dafür besonders engagierte Partner gefunden: Die Pfadfinder haben sich des Friedenslichts angenommen und bringen es in ihre Städten und Gemeinden.

So lernten im Jahr 1993 die zwei Altpfadfinder, Bernd Gruttmann und Herbert H. Krisam, das Friedenslicht in Graz kennen und brachten es 1994 erstmals nach Deutschland. An jedem Bahnhof, an dem ihr Zug auf der Reise hielt, wurde das Licht an Pfadfinder vor Ort weitergegeben. In den folgenden Jahren wurde das Licht an stets mehr Menschen weitergereicht und erregte so immer mehr Aufmerksamkeit. Mittlerweile wird das Licht in ganz Deutschland in den Gottesdiensten zum dritten Advent und darüber hinaus an die Menschen weitergegeben.