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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Die Welt von morgen besser gestalten

Datum 10.12.2018

Verantwortung für künftige Generationen übernehmen: Das Land will Nachhaltigkeit im echten Norden messbar machen.

Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine weltweite nachhaltige Entwicklung regelmäßig Berichte zu erstellen. Ziel ist es, mit vereinbarten Indikatoren zu messen, wie Projekte beispielsweise aus den Bereichen Bildung, Klimaschutz, Infrastruktur oder Nachhaltiges Wirtschaften dazu beitragen, die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Zu diesen gehört unter anderem die weltweite Bekämpfung der Armut, der gerechte Zugang zu Bildung und die Versorgung aller Menschen mit sauberem Wasser.

Nachhaltigkeit in allen Dimensionen

"Es ist höchste Zeit, dass wir unsere Ressourcen nicht weiter ausnutzen und dazu gemeinsam neue, nachhaltige Wege beschreiten", sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. Dass Lebensmittel nicht verschwendet werden sollten, Müll zu großen Teilen aus Wertstoffen besteht und Energie erneuerbar sein sollte, müssten wir uns immer wieder aufs Neue bewusst machen. "Ziel muss es sein, nicht auf Kosten anderer Regionen zu leben und die Erfüllung der Bedürfnisse zukünftiger Generationen nicht zu gefährden", betonte Albrecht.

Dafür setzt sich das Land auch auf Bundesebene ein. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, hat sich heute mit den Staatssekretären sämtlicher Bundesministerien in Berlin getroffen, um über nachhaltige Entwicklung zu sprechen. Es gehe um wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte, nach denen wir unsere Politik ausrichten müssten, sagte Schrödter. "Wir tragen Verantwortung nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die kommenden Generationen."

75 Indikatoren messen Erfolg

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden 2015 in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen festgelegt. Sie verknüpfen die drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt gleichermaßen. Das vom Kabinett verabschiedete Konzept sieht insgesamt 75 Indikatoren vor, mit denen der Erfolg der Nachhaltigkeitsprojekte in Schleswig-Holstein gemessen werden soll – vom Abbau des Sanierungsstaus über Feinstaubbelastung bis hin zur Ganztagsbetreuung für Kinder oder den Abbau von Treibhausgas-Emissionen.

Weitere Informationen zur Agenda 2030