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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Gemeinsam für einen modernen Öffentlichen Dienst

Datum 07.09.2018

Der Öffentliche Dienst hat seinen Beschäftigten viel zu bieten. Damit das so bleibt, setzt das Land auf eine enge Kooperation mit den Gewerkschaften.

Ein Mann steht an einem Rednerpult. In Kiel sprach Ministerpräsident Daniel Günther vor Vertretern des Deutschen Beamtenbunds und Tarifunion. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Kiel sprach Ministerpräsident Daniel Günther vor Vertretern des "dbb – Deutscher Beamtenbunds und Tarifunion". © Staatskanzlei

Beim Landesgewerkschaftstag des "dbb Beamtenbund und Tarifunion" hat Ministerpräsident Daniel Günther die Gewerkschaften als wichtige Partner bezeichnet, um den Öffentlichen Dienst modern aufzustellen. "Gewerkschaften sind ein wichtiger Teil unserer Arbeitswelt. Sie haben schon viele positive Entwicklungen angestoßen und Verbesserungen erwirkt", sagte Günther in Kiel.

Mehr Geld, mehr Personal

Das gemeinsame Ziel sei es, den Öffentlichen Dienst so attraktiv wie möglich zu gestalten. Dafür habe das Land im vergangenen Jahr schon viel bewegt. So seien unter anderem die Einstiegsämter angehoben sowie Anwärterbezüge und Erschwerniszulagen erhöht worden. "Zusätzlich haben wir mehr Stellen für die Polizei, in der Justiz und in der Bildung geschaffen", sagte der Regierungschef. Damit solle auch eine Arbeitszeit-Entlastung in diesen Berufen erreicht werden.

Neue Arbeitsformen dank Digitalisierung

"Flexible Arbeitszeiten sind schon länger fest in der Landesverwaltung verankert", sagte Günther. Dank E-Akte, Laptop und Internet ermögliche es die Digitalisierung den Beschäftigten, auch zuhause arbeiten zu können. Deswegen habe das Land gemeinsam mit den Gewerkschaften eine Vereinbarung zu flexibleren Arbeitsformen geschlossen. "Wir werden jährlich eine Million Euro in digitale Fortbildungen stecken, um den Beschäftigten diese Arbeitsform zu ermöglichen", erklärte der Ministerpräsident. Im nächsten Schritt wollen die Verhandlungspartner über einen größeren Arbeitszeitrahmen verhandeln, damit junge Eltern zusätzlich noch flexibler arbeiten können.

Entscheidung über Sonderzahlungen bis Mitte 2019

In der aktuellen Diskussion über die Sonderzahlungen kündigte Günther eine Entscheidung bis Mitte 2019 an. "Dabei werden wir – auch im Vergleich mit der Besoldungsstruktur anderer Bundesländer – alle Besoldungselemente betrachten. Unser Ziel ist eine insgesamt tragfähige Besoldungsstruktur und -höhe im Wettbewerb um die besten Köpfe", sagte der Regierungschef.