Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Die Familie gibt den Rückhalt

Datum 15.05.2018

Ministerpräsident Günther und Landtagspräsident Schlie laden zu Familienempfang anlässlich der Special Olympics.

Ein Mann im Anzug unterhält sich mit einer Frau in Sportkleidung. Beim Familienempfang im Kieler Landeshaus gab es für Ministerpräsident Daniel Günther Gelegenheit für zahlreiche Gespräche mit Athleten und Angehörigen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Beim Familienempfang im Kieler Landeshaus gab es für Ministerpräsident Daniel Günther Gelegenheit für zahlreiche Gespräche mit Athleten und Angehörigen. © Staatskanzlei

In seinem Leben verbringt ein Sportler unzählige Stunden auf dem Trainingsplatz, in Lehrgängen oder auf der Fahrt zu Wettkämpfen. Gerade für Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung ist dies mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Oftmals ist die Ausübung des Sportes nur durch die Hilfe und Unterstützung der Familienangehörigen möglich. Sei es als moralische wie tatkräftige Unterstützung vor Ort, als Fahrer auf den stundenlangen Reisen oder bei der Vorbereitung und Pflege der Sportgeräte.

Familienempfang im Landeshaus

Ministerpräsident Daniel Günther und Landtagspräsident Klaus Schlie haben als Zeichen der Anerkennung rund 500 Sportler und ihre Angehörigen zu einem Familienempfang ins Kieler Landeshaus eingeladen. "Ehrenamtliches Engagement hilft uns allen und fördert den Zusammenhalt in der Gesellschaft", sagte der Regierungschef. Mit dem Empfang solle besonders die Unterstützung und das selbstlose Engagement der Angehörigen gewürdigt werden.

Portraitfoto Daniel Günther

Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft müssen viele Barrieren in den Köpfen abgebaut werden. Die Special Olympics tragen dazu bei, indem sie zeigen, zu welchen herausragenden Leistungen Menschen mit Behinderungen fähig sind.

Daniel Günther

Das Ziel der Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztendlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. "Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft müssen viele Barrieren in den Köpfen abgebaut werden. Die Special Olympics tragen dazu bei, indem sie zeigen, zu welchen herausragenden Leistungen Menschen mit Behinderungen fähig sind", betonte Günther.

Musik verbindet

Für die musikalische Unterhaltung beim Empfang sorgte die Band "Kanalrocker". Sie besteht aus 16 Menschen mit Behinderungen sowie den Mitgliedern der Band Godewind und wurde im Rahmen des inklusiven Musikfestivals "Musik in uns" gegründet. Ihre zahlreichen Auftritte zeigen, dass es keinen Unterschied zwischen Menschen mit und ohne Behinderung gibt, einzig und allein die Musik zählt.

Special Olympics eröffnet

Am Montag wurden die Special Olympics in der Sparkassenarena feierlich eröffnet. Mit mehr als 4.600 Athleten sind die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in diesem Jahr das größte Sportereignis in Deutschland. Von Badminton über Leichtathletik bis hin zu Tischtennis und Segeln – bis Freitag stehen zahlreiche Wettkämpfe auf dem Programm.

Der Artikel zur Eröffnung: Feuer und Flamme für die Spiele