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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Geld für Niederdeutsch-Zentren

Datum 22.02.2018

Mit höheren Zuwendungen setzt die Landesregierung im Haushalt 2018 Akzente für Niederdeutsch.

"Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Landeszuschüsse für wichtige Einrichtungen der niederdeutschen Sprache anzuheben und damit den hohen Stellenwert dieses kulturellen Angebotes zu unterstreichen", sagte Johannes Callsen, Minderheiten- und Niederdeutschbeauftragter des Ministerpräsidenten, in Kiel.

Planungssicherheit für Projekte

Die Niederdeutsch-Zentren in Leck und Mölln erhalten zukünftig jeweils 12.500 Euro vom Land für ihre Arbeit. Der seit Jahren bei je 10.000 Euro liegende Zuschuss wurde damit angehoben. "Die beiden Niederdeutsch-Zentren leisten wichtige Breitenarbeit für Plattdeutsch und sind für alle diejenigen, die sich für die niederdeutsche Sprache engagieren, anerkannte Ansprechpartner. Dieses wollen wir stärken", erklärte Callsen. Für das plattdeutsche Theater spielen die seit mehr als 25 Jahren auf dem Jugendhof Scheersberg angebotenen Plattdeutsch-Werkstätten eine große Rolle. Daher wurde in den Haushalt eine Förderung von 3.000 Euro aufgenommen. Damit erhalte der Jugendhof Scheersberg, der im vergangenen Jahr für seine Plattdeutsch-Arbeit ausgezeichnet wurde, Planungssicherheit.

28.000 für plattdeutsches Netzwörterbuch

Für die Erstellung eines plattdeutschen Netzwörterbuches erhält die Fehrs-Gilde eine Zuwendung von 28.000 Euro. "Damit wird es möglich, den niederdeutschen Sprachschatz auch im Internet noch stärker zu präsentieren", sagte Callsen, der zugleich den Initiatoren für ihre engagierte Arbeit bei diesem Projekt dankte. Außerdem erhält der Schleswig-Holsteinische Heimatbund mit seinem landesweiten Angebot auch für die niederdeutsche Sprache zusätzlich Projektmittel in Höhe von 30.000 Euro. "Diese Förderung ist ein starkes Bekenntnis der Landesregierung zur Pflege und Erhaltung unserer Heimatsprache und Kultur. Sie unterstützt die plattdeutschen Akteure bei der wichtigen Pflege und Erhaltung des Niederdeutschen", stellte Callsen fest.

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