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Uran

© G. Petzold, Sozialministerium

Uran

Für den chemischen Parameter Uran, der nierentoxisch wirken kann, wurde ein Grenzwert in Höhe von 0,010 Milligramm (= 10 Mikrogramm) pro Liter festgelegt. Er ist damit der weltweit strengste Grenzwert für Uran im Trinkwasser. Dieser Grenzwert wird für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich nicht gestillter Säuglinge, auf toxikologisch-epidemiologischer Grundlage als gesundheitlich sicher betrachtet.

In Schleswig-Holstein wurden vom Landesamt für soziale Dienste zwei Studien zur Uranbelastung des Trinkwassers durchgeführt:

  • Eine in 2008 durchgeführte Untersuchung aller zentralen Wasserversorgungsanlagen ergab, dass der Urananteil in dem von diesen abgegebenen Trinkwasser deutlich unter dem Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Liter liegt.
  • In 2013 wurden 212 private Hausbrunnen in Schleswig-Holstein untersucht. Auch bei diesen ist die Uran-Belastung in der Regel sehr gering und liegt weit unterhalb des Grenzwertes. In Einzelfällen wurden jedoch erhöhte Konzentrationen, in einem Fall auch oberhalb des Grenzwertes, gemessen.

Die Zusammenfassungen der Studien finden Sie hier:

Untersuchungen zum Urangehalt im schleswig-holsteinischen Trinkwasser 2008 (PDF 379KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Untersuchungen zum Urangehalt im Trinkwasser von Hausbrunnen 2013 (PDF 289KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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