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Digitalisierungspreis
"Best of Digital.SH"

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Digitalisierungspreis
"Best of Digital.SH"

Die Landesregierung verleiht jährlich den Digitalisierungspreis "Best of Digital.SH" verliehen, zum ersten Mal im Jahr 2018. Damit möchte das Land auf die zahlreichen engagierten lokalen Akteure mit vielfältigen Aktivitäten und Möglichkeiten im Zuge der Digitalisierung aufmerksam machen und herausragende Projekte ehren.

Gefragt sind alle herausragenden und innovativen Projekte und Ideen, die den Digitalen Wandel in Schleswig-Holstein vorantreiben.

Im aktuellen Wettbewerbsjahr wurden Bewerbungen für Preise in zwei verschiedenen Kategorien entgegen genommen.

In der Preiskategorie I wurden Preise zum Thema "Open Data" vergeben. Die Preiskategorie II war der Gleichstellung gewidmet unter dem Thema "Partizipation in der Digitalen Gesellschaft". Neben Projekten und Produkten wurden in dieser Preiskategorie auch Persönlichkeiten ausgezeichnet, welche die Partizipation von Frauen in der digitalen Gesellschaft fördern.

Preisträger 2018

Preiskategorie Open Data

1. Platz: Nucleon, Tarp

Ziel des Projektes "The Things Network Südschleswig" ist der Aufbau eines energiesparsamen und kostengünstigen Bürgerdatennetzes zur Bereitstellung von offenen Daten. Das Funknetzwerk erlaubt eine Datenkommunikation, auch wenn kein WLAN erreichbar ist oder sich SIM-Karten aufgrund geringer Datenmengen nicht lohnen. Mit dem Aufbau von speziellen Zugängen ("Gateways") ermöglicht der Verein anderen Projekten, Unternehmen und Kommunen den Zugang zu einem umspannenden und kostengünstigen Netzwerk.

2. Platz: TGD-Consulting, Süderbrarup

Das Unternehmen ermöglicht durch seine Produkte ein einfaches Umweltmonitoring, bei welchem Umweltwerte wie Feinstaubbelastung oder Radioaktivität erhoben,

Preiskategorie Partizipation in der Digitalen Gesellschaft

1. Platz: Fairlanguage, Quarnbek

Das Unternehmen entwickelt eine Autokorrektur in Form einer Browser-Erweiterung. Sie unterstützt die Nutzer dabei, fair und geschlechtergerecht zu schreiben.

2. Platz: Veris Gesellschaft für Bildungswesen, Kiel

Mit der Lern-Software "Spielend lesen lernen mit Lisa" lassen sich differenzierte und abwechslungsreiche Übungsangebote auf der Silben-, Wort- und Satzebene in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erstellen. Die Software zielt im Besonderen auf Kinder mit Lese- und Schreibschwächen ab.

3. Platz: KulturLife, Kiel

Das Projekt "LeichtBewerben" zielt darauf ab, Menschen mit Beeinträchtigungen mittels eines interaktiven Lernprogramms die Teilnahme am digitalen Bewerbungsprozess zu ermöglichen.

Sonderpreis

If(game)SH, Kiel

Die Initiative "If(game)SH" bietet Veranstaltungen an, um ein Netzwerk für Entwickler in Schleswig-Holstein aufzubauen. Ziel ist, Wissen auszutauschen, Feedback einzuholen und die Bildung von Teams zu unterstützen. Zum Veranstaltungsrepertoire gehören wöchentliche Lehrveranstaltungen, ein monatlicher Stammtisch für Spieleentwickler, ein Mentoringprogramm und Game Jams (ein Hackathon für Videospiele). Ziel ist es, Schleswig-Holstein für Fachkräfte interessanter zu machen und wirtschaftlich zu stärken. Zudem setzt sich die Initiative für die Anerkennung von Spielen als Kulturgut und für den Abbau von Vorurteilen in Bezug auf die Computerspiel-Nutzung ein.

Die Preisträger im Video

Der Digitalisierungspreis im Detail

Gründungsjahr: Der Preis wurde erstmals im Jahr 2018 vergeben.

Ausrichter: Das Land Schleswig-Holstein

Vergabeturnus: Der Preis wird jährlich vergeben.

Vergabeform und Preisgeld: Das Preisgeld betrug 2018 insgesamt bis zu 70.000 Euro und wurde aufgeteilt in zwei Kategorien vergeben. Der Preis war wie folgt dotiert:

Der 1. Platz mit bis zu 20.000 Euro,
der 2. Platz mit bis zu 10.000 Euro
und der 3. Platz mit bis zu 5.000 Euro.

Zusätzlich hat das Auswahlgremium einen Sonderpreis zu vergeben, um unabhängig von thematischen Schwerpunktsetzungen besonders außergewöhnliche Initiativen, Projekte oder Personen auszuzeichnen.

Vergabegremium: Das Gremium besteht aus sechs Personen und ist paritätisch mit Frauen und Männern sowohl mit Vertretern der Landesregierung als auch externer Institutionen oder Verbände besetzt.
Der CIO des Landes Schleswig-Holstein, Sven Thomsen, nimmt beratend an den Sitzungen des Auswahlgremiums teil.

Informationen zur Bewerbung

Wer kann sich bewerben? Der Preis richtete sich in 2018 an den nicht-öffentlichen Bereich in Schleswig-Holstein. Allein von Kommunen oder Landesbehörden realisierte Projekte oder getragene Initiativen sind nicht Gegenstand des Preises. Bei gemeinsamen Initiativen oder Projekten zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem Bereich in Schleswig-Holstein war nachzuweisen, dass der Beitrag der nicht-öffentlichen Partner überwiegt. Berücksichtigt werden ausschließlich Personen mit Wohnsitz sowie Organisationen/Institutionen und Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Auszuzeichnende Projekte bzw. Produkte müssen größtenteils in Schleswig-Holstein umgesetzt bzw entwickelt und hergestellt worden sein.

Begonnene, jedoch noch nicht zu Ende geführte Projekte, müssen eine erfolgreiche Umsetzung innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Preisvergabe durch entsprechende Projektplanungen erkennen lassen.

Dürfen Sie sich selber auf die Prämie bewerben? Sowohl eine Eigenbewerbung als auch ein Vorschlag sind möglich.

Bis wann können Sie sich bewerben? Die Bewerbungsfrist für den Digitalisierungspreis 2018 endete am 5. August 2018. Die Preisverleihung fand am 13. September 2018 in Kiel statt.

Ansprechpartner im Digitalisierungsministerium:
Sven Röhl
Telefon: 0431-988-7883
E-Mail: digitalisierungspreis@lr.landsh.de