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UN/WHO-Studie

© pixabay

UN/WHO-Studie

Weltweite Erhebung der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Belastung der Muttermilch mit Schadstoffen der Stockholm-Konvention

Hintergrund

Aufgrund der besorgniserregenden Zunahme von gesundheitsschädlichen, sehr langlebigen organischen Schadstoffen in der Umwelt ist 2001 zwischen 152 Staaten das sogenannte Stockholm-Übereinkommen geschlossen worden. Dieses hat zum Ziel, zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt global die Freisetzung dieser persistenten organischen Schadstoffe (POP) zu beenden bzw. deutlich einzuschränken. Zu den mittlerweile 30 aufgenommen POPs gehören u.a. eine Reihe von Pflanzenschutzmitteln (z.B. DDT), Industriechemikalien (z.B. PCB), unerwünschte Nebenprodukte in Produktions- und Verbrennungsprozessen (Dioxine und Furane) und perfluorierte Chemikalien (z.B. PFOA). Diese Stoffe haben folgendes gemeinsam: Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Nahrungskette an und haben unerwünschte Wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt.

Um den Erfolg der Stockholm-Konvention festzustellen, einigten sich die Vertragspartner darauf, regemäßig weltweit Daten zur Belastung der Bevölkerung und der Umwelt zu erheben. Da sich viele POPs in fettreichen Geweben und Körperflüssigkeiten anreichern, wurde Muttermilch für die wiederkehrenden Untersuchungsprogramme der Vereinten Nationen und der WHO als zentrales Untersuchungsmedium ausgewählt. Außerdem stellt Muttermilch gleichzeitig oft die alleinige Nahrungsquelle für Säuglinge dar und eignet sich daher hervorragend, um auch die besondere Belastung von Säuglingen zu erfassen.


Ziel

Die Ziele dieser Erhebungen sind:

  1. Eine verlässliche und vergleichbare Datenbasis zu Konzentrationen bestimmter POPs in der Muttermilch, um ein mögliches Gesundheitsrisikos für Säuglinge rechtzeitig erkennen zu können.
  2. Ein Vergleich der Schadstoffbelastungen der Muttermilch  verschiedener Länder und Regionen zu verschiedenen Zeitpunkten zur Erkennung räumlicher und zeitlicher Trends.
  3. Das Erkennen besonders belasteter Bevölkerungsgruppen in Abhängigkeit möglicher Expositionsquellen im Alltag.

Ergebnisse

50 stillende Mütter aus Schleswig-Holstein haben 2019 an der Studie teilgenommen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Die Analyse und Auswertung der Ergebnisse sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Sobald die Daten
vorliegen, werden wir Ihnen auf dieser Seite einen Link dazu einrichten.

Sollten Sie Fragen dazu haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Ansprechpartnerin
Dr. Heike Papavlassopoulos
Tel.: 0431/988-4323
ugs@lasd.landsh.de

Kontakt
Landesamt für soziale Dienste
Dezernat Umweltbezogener Gesundheitsschutz
Brunswiker Straße 4
24105 Kiel

 

  

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