Landesportal Schleswig-Holstein

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Flächenkataster

Staatskanzlei

Flächenkataster

Das Flächenkataster stellt geographische Informationen für die Beantragung von Flächen im Rahmen der EU-Direktzahlungen zur Verfügung.

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung informiert nachstehend über das Landwirtschaftliche Flächenkataster für Schleswig-Holstein und Hamburg (LFK-SH).

Landwirtschaftliches Flächenkataster

Im Rahmen EU-rechtlicher Vorgaben wurde zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen für die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg das Landwirtschaftliche Flächenkataster (LFK-SH) als Flächenreferenzsystem eingeführt. Der Datenbestand enthält alle landwirtschaftlich genutzten und im Rahmen der Agrarförderung beantragten Feldblöcke und Landschaftselemente mit ihrer Lage, Größe und weiteren Informationen. Die Erfassung und Aktualisierung der Flächen erfolgt auf aktuellen digitalen Orthophotos (aufbereitete Luft- und Satellitenbilder), die vom LVermGeo SH bzw. LGV HH in einem 3-jährigen Zyklus bereitgestellt werden.

Bestandteile des Landwirtschaftlichen Flächenkatasters:

  • Feldblock

Feldblöcke im LFK-SH Feldblöcke im LFK-SH © LVermGeo SH

Ein Feldblock ist eine zusammenhängende, landwirtschaftlich nutzbare Fläche, die von stabilen Außengrenzen (zum Beispiel Straßen, Bebauung, Wald, Knicks oder Gräben) umgeben ist. Ein Feldblock kann durch einen oder mehrere Landwirte bewirtschaftet werden. Er besitzt einen bundesweit einheitlichen 16-stelligen Flächenidentifikator (FLIK), der sich in Schleswig-Holstein und Hamburg folgendermaßen zusammensetzt:

Die Bedeutung der Felder des FlächenidentifikatorsDie Bedeutung der Felder des Flächenidentifikators © MELUND


  • Landschaftselement

Landschaftselemente im Sinne des EU-Rechts sind natürliche oder naturnahe Strukturelemente (z. B. Knicks, Baumreihen, Gräben, Feuchtgebiete und Feldgehölze), die in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang zum Feldblock stehen. Sie werden als eigenständige Geometrie mit eigenem Flächenidentifikator, der maximal beihilfefähigen Flächengröße und dem Landschaftselementtyp erfasst.

  • Nicht-Beihilfefähige Flächen (nbF)

"Nicht beihilfefähige Flächen" (nbF) sind Abzugsflächen innerhalb eines Feldblocks, die keine landwirtschaftliche Nutzung aufweisen. Sie dienen der Berechnung der maximal beihilfefähigen Fläche eines Feldblocks. Zu den "nicht beihilfefähigen Flächen" zählen z. B. Strommasten, Windräder, bauliche Anlagen oder dauerhafte Lagerplätze. Auch bestimmte Landschaftselemente (Feldgehölze und Feuchtgebiete) größer 2000 m² werden als "nicht beihilfefähige Flächen" erfasst.

Ansprechpersonen

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR)

LLUR Standort Flintbek
Tel. 04347- 704-0

  • Sebastian Frank
    Durchwahl: 250
  • Gabriele Matthiesen
    Durchwahl: 257

LLUR Außenstelle Nord
Tel. 0461-804-1

  • Susanne Timmermann
    Durchwahl: 226
  • Tanja Nißen-Engel
    Durchwahl: 248

LLUR Außenstelle Südost
Tel. 0451-885-0

  • Kerstin Edler
    Durchwahl: 319

LLUR Außenstelle Südwest
Tel. 04821-66-0

  • Wencke Reimers (zuständig für Hamburger Antragsteller)
    Durchwahl: 2251
  • Heiko Wrobel
    Durchwahl: 2253