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Dialogverfahren zur Ostküstenleitung

Staatskanzlei

Dialogverfahren zur Ostküstenleitung

Von Herbst 2014 bis Sommer 2015 hat das Energiewende-ministerium Schleswig-Holstein frühzeitig vor Beginn des formalen Verfahrens einen Dialogprozess zur Planung der 380-kV-Ostküstenleitung in den betroffenen Regionen durchgeführt, der ab 1. März 2016 mit Veranstaltungen zur neuen Teil-Erdkabel-Möglichkeit in der Region fortgesetzt wird.

Im Laufe des Dialogverfahrens 2014/2015 wurden zahlreiche Anregungen zur Findung eines Vorzugskorridors ausgewertet und auf zwei Ergebniskonferenzen im April und im Juli 2015 vorgestellt. Der Vorhabenträger TenneT konkretisiert die Trassenführung seither im Rahmen der Feinplanung.

Anfang Januar 2016 wurde die 380-kV-Ostküstenleitung zur Pilotstrecke für Teil-Erdverkabelung im Drehstrombereich in das Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen. Das Energiewendeministerium führt das Dialogverfahren seit 1. März 2016 in Kooperation mit dem Vorhabenträger TenneT fort, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Kommunen die Streckenabschnitte und Streckenführung zu konkretisieren, die innerhalb der ermittelten Trassenkorridore für Teilerdverkabelung in Frage kommen. Schwerpunkt der Dialogphase im ersten Halbjahr 2016 sind Fragen der Landwirtschaft und des Bodenschutzes.

Die Veranstaltungsreihe beginnt mit einer Auftaktkonferenz am 1. März 2016 in Ratekau, Ostholstein.

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Termine 2016

Minister Habeck vor Plenum bei Dialogveranstaltung zur Ostküstenleitung

Dialogverfahren zur Ostküstenleitung

Flyer "Bürgerdialog Ostküstenleitung 2016" (PDF 822KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Vorträge und Protokolle von Veranstaltungen

Verlauf der Ostküstenleitung

Die geplante 380-kV-Ostküstenleitung ist eines der zentralen Stromnetzausbauprojekte in Schleswig-Holstein.

Sie soll mit einer Trassenlänge von insgesamt ca. 130 Kilometern vom nördlichen Ostholstein über Lübeck bis in den Kreis Segeberg nördlich von Hamburg führen und die wachsenden Strommengen aus Wind und Sonne aus der Region aufnehmen und verlustarm zu den Verbrauchszentren transportieren. Ein Teil der Leitung, die Netzverstärkung von Lübeck-Siems über den Raum Lübeck bis in den Kreis Segeberg, dient auch einer verbesserten Anbindung des Baltic-Cable aus Schweden an das deutsche Höchstspannungsnetz.
Die 380-kV-Ostküstenleitung ist ein Drehstrom-Erdkabelpilotprojekt nach § 4 Bundesbedarfsplangesetz (Vorhaben 42 im Anhang zum BBPlG). Sie wird vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT als Vorhabenträger geplant.

Planung in 3 Abschnitten

Im südlichen Teil wird die bestehende 220-kV-Verbindung zwischen dem Kreis Segeberg und Lübeck verstärkt, d.h. eine bestehende 220-kV-Leitung wird durch die neue 380-kV-Leitung ersetzt.

Im nördlichen Verlauf soll eine neue 380-kV-Leitung den Raum Lübeck mit dem Raum Göhl in Ostholstein verbinden. Zudem wird das bestehende 220-kV-Erdkabel zwischen Siems und dem Umspannwerk Lübeck durch eine 380-kV-Freileitung zwischen dem Umspannwerk Siems und dem neuen Trassenabschnitt zwischen einem neu zu errichtenden Umspannwerk im Raum Lübeck nördlich von Stockelsdorf ersetzt.

Nördlicher Teil der Ostküstenleitung Raum Lübeck – Raum Göhl und Raum Lübeck-Siems Nördlicher Teil der Ostküstenleitung Raum Lübeck – Raum Göhl und Raum Lübeck-Siems (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Nördlicher Teil der Ostküstenleitung Raum Lübeck – Raum Göhl und Raum Lübeck-Siems © Karte BHF, Grafik: DUH

Die Ostküstenleitung soll zwischen 2025 und 2027 als Gesamtprojekt in Betrieb gehen.

Weitere Informationen

Projekt-Website zur Ostküstenleitung beim Vorhabenträger TenneT

Projektsteckbrief zur Ostküstenleitung auf der Website der Bundesnetzagentur

Genehmigungsbehörde Amt für Planfeststellung Energie

Dialog- und Planungsphasen

Direkte Ansprechpartnerin für den Dialog "Ostküstenleitung"

Rotraud Hänlein
Bürgerbeteiligung
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume
des Landes Schleswig-Holstein
Mercatorstraße 3
24106 Kiel
Tel. 0431 988 – 7656
Fax. 0431 988-615-7656
E-Mail: Rotraud.Haenlein@melund.landsh.de

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