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Das Programm „seniorTrainerIn - Landesnetzwerk Schleswig-Holstein“

Staatskanzlei

Das Programm „seniorTrainerIn - Landesnetzwerk Schleswig-Holstein“

Mit dem Konzept „seniorTrainerIn, Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ werden in den Kommunen Verantwortungsrollen für ältere Menschen geschaffen.

Diese neuen Rollen eröffnen Perspektiven und Wege, die in Beruf, Familie und ehrenamtlichem Engagement gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen nachhaltig im Gemeinwesen als seniorTrainerIn einzubringen.

Idee

Die Bezeichnung „seniorTrainerIn“ verweist in Anlehnung an die im Angelsächsischen gebräuchliche Positionsbezeichnung "senior" (erfahren, leitend) auf das vorhandenen Erfahrungswissen; "Trainer" steht für beraten, fördern, voranbringen. In diesem Sinne sind seniorTrainerinnen und -Trainer Multiplikatoren und freie Berater in ehrenamtlichen Bereichen. Sie bieten – ohne an eine Organisation gebunden zu sein – ihre Unterstützungsleistung Initiativen und Vereinen an oder greifen kommunale Bedarfslagen auf und entwickeln eigene Projekte.

seniorTrainerinnen und seniorTrainer engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen, sie initiieren zum Beispiel Angebote in der Altenhilfe, im Diabetikersport, entwerfen eine Hörzeitung für Sehbehinderte, planen und leiten generationsübergreifende Projekte wie zum Beispiel: Gärtnern mit Kindern und Brückenbau – Jugend hilft, beteiligen sich bei der Planung und Durchführung der landesweiten Ehrenamtsmessen und –foren und vieles mehr.

Organisationsstruktur

Das Programm „seniorTrainerIn Landesnetzwerk Schleswig-Holstein“ ist die landesweite Fortsetzung des Bundesmodellprogramms „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) 2002 - 2006“. Nach Ablauf der Modellphase (Dezember 2006) wird dieses erfolgreiche Programm schrittweise in weiteren Regionen Schleswig-Holsteins implementiert.

Zur Zeit sind ca.150 seniorTrainerinnen und –Trainer in den kreisfreien Städten Kiel, Neumünster und Lübeck /Ostholstein und in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Plön, Nordfriesland, Pinneberg, Segeberg und Schleswig-Flensburg tätig. Sie organisieren sich in den Regionen in seniorKompetenzteams. Auf kommunaler Ebene wird die Infrastruktur (Anlaufstelle) zur Verfügung gestellt.
Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes ist eine Zusammenarbeit und Vernetzung mit relevanten Akteuren vor Ort: mit Vertretern und Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Organisationen.

Kontakt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Dennis Wegener
Telefon: 0431 988-5653

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