Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Sportplaketten - Archiv

Staatskanzlei

Sportplaketten - Archiv

Folgende erfolgreiche und engagierte Sportlerinnen und Sportler aus Schleswig-Holstein wurden seit 2015 mit der Sportplakette ausgezeichnet:

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2019

alle öffnen

Hinrich Brockmann, Groß Meinsdorf

Hinrich Brockmann machte mit 26 Jahren sein Ehrenamt als Trainer zu seinem Beruf und ist seit 29 Jahren Leitender Landestrainer im Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verband. Bis 2018 war er auch ehrenamtlicher Landestrainer Zehnkampf.

Als Leitender Landestrainer unterstützt er zehn ehrenamtlich tätige Landestrainer, die etwa 100 Athleten betreuen. Es geht ihm stets darum, jungen Menschen eine Perspektive aufzuzeigen, sie zu begeistern und zu motivieren. Mehrere Zehnkämpfer haben ihm Titel bei deutschen Meisterschaften zu verdanken. Mike Maczey machte er darüber hinaus fit für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney, Stefan Drews zu den Spielen 2004 in Athen. Seit 2013 ist Hinrich Brockmann zusätzlich - mit einer einjährigen Unterbrechung - Athletiktrainer des THW Kiel.

Sportplakette des Landes, Juli 2019

Rainer Detlefsen, Kappeln

Rainer Detlefsen ist seit 14 Jahren Vorsitzender des Kreissportverbandes Schleswig-Flensburg und vertritt 235 Vereine mit etwa 57.000 Mitgliedern. Er fing bereits mit 16 Jahren im Ehrenamt als Spartenleiter Leichtathletik beim TSV Kappeln an, wurde Schülerwart und übernahm bis 2005 den Vorsitz des Kreisleichtathletikverbandes.

Seitdem hat er zahlreiche Veranstaltungen organisiert, beispielsweise Freizeiten in den Zeltlagern auf Sylt und in Weseb, das SportCamp Schleswig und das jährlich stattfindende "Scheersbergfest" gemeinsam mit der Sportjugend Schleswig-Flensburg. Außerdem hat er 30 Jahre lang den "Lila-Eule-Crosslauf" in Kappeln-Hüholz mit organisiert. Darüber hinaus engagierte er sich lange Jahre im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verbandes.

Sportplakette des Landes, Juli 2019

Sönke-Peter Hansen, Rellingen

Sönke-Peter Hansen gehört seit 1989 dem Vorstand des Kreissportverbandes Pinneberg an und ist seit sieben Jahren Vorsitzender. Ihm ist es wichtig, dass die Sportvereine neue Angebote und Organisationsmodelle entwickeln.

Im Landessportverband brachte er sein Wissen als Vorstandsmitglied von 2003 bis 2012 ein. Sein über ein Jahrzehnt währendes Engagement als stellvertretender Vorsitzender des Freiburger Kreises, der Vereinigung der großen deutschen Sportvereine, brachte ihm über die Landesgrenzen hinaus viel Anerkennung ein.

Sönke-Peter Hansen war viele Jahre Leiter der Außenstelle des Weißen Ring Kreis Pinneberg und Landespressesprecher des Weißen Rings.

Sportplakette des Landes, Juli 2019

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2018

alle öffnen

Hans-Ludwig Meyer, Kiel

Hans-Ludwig Meyer hat in nahezu vier Jahrzehnten ehrenamtlichen Einsatzes ein großes Netzwerk im Fußballsport, in der Wirtschaft und in der Politik aufgebaut. Unermüdlich hat er soziale Themen eingebracht, beispielsweise das gewaltpräventive und integrative Projekt "Schleswig-Holstein kickt fair".

Er begann seine ehrenamtliche Laufbahn 1980 als Fußballtrainer. Seine Funktionärslaufbahn startete er 1999 als Spielausschussvorsitzender im Kreisfußballverband Plön über den er 2001 den Weg in den Vorstand des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) fand. Er war Pressechef des SHFV und Mitglied der IT-Kommission beim Deutschen Fußballverbund (DFB). 2005 wurde er zum Vizepräsidenten des SHFV und 2007 zum Präsidenten des Verbandes gewählt. Seit 2006 ist er 1. Vizepräsident des Norddeutschen Fußballverbandes (NFV).

Hans-Ludwig Meyer ist es ein großes Anliegen, den Fußballsport weiterzuentwickeln. Fast 600 Fußballvereine mit etwa 160.000 Mitgliedern gehören dem Verband an. Er engagiert sich auch als Vorstandsmitglied des DFB von 2007 bis heute und im Beirat des Landessportverbandes (LSV). Seit 2010 ist er Mitglied der Revisionsstelle des DFB und seit 2015 Kassenrevisor des LSV.

Sportplakette des Landes, Juni 2018

Maximilian Munski, Hamburg

Maximilian Munski begann 1999 mit zehn Jahren seine sportliche Laufbahn in der Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885. Mit Ehrgeiz, Disziplin und Engagement hat er sich bis zu den Olympischen Spielen gekämpft, wo er 2016 in Rio de Janeiro mit dem Deutschland-Achter die Silbermedaille gewann.

Sein Trainer erkannte früh das Potenzial, das in ihm steckte. Als Jugendlicher errang er bereits zahlreiche Titel. 2005 wechselte er zum Leistungssport und war auch dort bei deutschen Meisterschaften, U23-Weltmeisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften erfolgreich. Höhepunkt waren die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Bundespräsident Gauck zeichnete ihn für die Silbermedaille zusammen mit der Achter-Mannschaft mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus.

Maximilian Munski beendete seine Karriere als Leistungsruderer nach der Saison 2016, aber das Rudern spielt weiterhin eine große Rolle für ihn. Er setzte außerdem sein Lehramtsstudium fort und machte den Bachelor im Bereich Sonderpädagogik. Außerdem engagiert er sich im Verein "Wirfuery-annic" für die Aufklärung rund um die Krankheit Depression.

Sportplakette des Landes, Juni 2018

Sylvia Nowack, Husum

Sylvia Nowack engagiert sich seit fast 30 Jahren im Sport, besonders für Frauen. Sie startete Projekte zu aktuellen Themen, beispielsweise "Wir sagen Nein zu Gewalt" und setzt sich insbesondere für die Frauenförderung sowie Gleichstellung im Sport ein. Sie möchte besonders ältere Menschen dazu bewegen, Sport zu treiben und keine Angst vor der Bewegung zu haben.

Sylvia Nowack engagiert sich seit 1992 im Landessportverband (LSV) im Ausschuss "Frauen im Sport" und wurde 2004 zur Vorsitzenden und damit auch Mitglied des LSV-Vorstandes gewählt. Die Frauenförderung und die Gleichstellung der Frauen im Sport sind ihr ein wichtiges Thema. So konnte sie viele Impulse setzen, wie den ersten landesweiten Mädchen und Frauensporttag in Schleswig-Holstein. Sie war auch auf Bundesebene im Sport aktiv, so im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in der Frauen-Vollversammlung von 2006 bis 2015 und im Arbeitskreis gegen Sexualisierte Gewalt. Daneben ist sie im Landesfrauenrat Schleswig-Holstein und vertritt hier die Interessen von über 30.000 Mädchen und Frauen im Sport.

Sportplakette des Landes, Juni 2018

Petra Obermark, Flensburg

Petra Obermark hat sich als Schwimmerin (mehrfache Deutsche Meisterin, Europameisterschaftsfinalistin und Altersklassen-Weltmeisterin) und Landestrainerin im Bereich Synchronschwimmen einen Namen gemacht. Dank ihres Einsatzes gehört der Turn- und Sportbund Flensburg (TSB) mit den "Fördenixen" seit Jahren zur Spitze im Synchronschwimmen in Deutschland.

Seit fast 20 Jahren ist Petra Obermark Trainerin im TSB Flensburg. 15 Schwimmerinnen hat sie bis in die National- bzw. Jugendnationalmannschaft gebracht. 16 Jahre in Folge ist ihre Mannschaft Deutscher Meister. Sie trainiert etwa 35 Mädchen und Frauen bis zu sechs Mal in der Woche in drei Leistungsgruppen. Sie wurde 1989 als erste Schwimmerin aus Schleswig-Holstein für die Nationalmannschaft Synchronschwimmen nominiert. Seit 1998 ist sie Landestrainerin und Mitglied des Ausschusses Synchronschwimmen im Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband. Außerdem hat sie sich zur internationalen Wertungsrichterin ausbilden lassen.

Darüber hinaus organisiert Petra Obermark seit zehn Jahren den alle zwei Jahre stattfindenden Spendenmarathon "Lauf ins Leben" in Flensburg. Auch in der Flüchtlingshilfe engagiert sie sich und sorgt dafür, dass alle Gruppen im Verein für Flüchtlinge offen sind und gespendete Badeanzüge, Schwimmbrillen und Handtücher zur Verfügung stehen.

Sportplakette des Landes, Juni 2018

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2017

alle öffnen

Ljubomir Vranjes

Ljubomir Vranjes hat in den vergangenen Jahren als Spieler und als Trainer der SG Flensburg/Handewitt einen tollen Job gemacht. Zusammen mit der Mannschaft hat er großartige Erfolge erzielt.

2006 wechselte Ljubomir Vranjes erstmals zu uns in den hohen Norden von der Handballspielgemeinschaft Nordhorn-Lingen. Zu dieser Zeit war er bereits olympischer Silbermedaillengewinner, Weltmeister, dreifacher Europameister und nicht zuletzt fünfmaliger schwedischer Meister. Als Spieler erzielte er in 108 Spielen 169 Tore für die SG und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Spieler auf seiner Position im Rückraum. 2009 beendete er dann seine Spieler-Laufbahn.

Ursprünglich wollte Ljubomir Vranjes danach mit seiner Frau und den beiden Kindern wieder zurück nach Schweden gehen. Es war ein Glücksfall, dass er im Sommer 2009 den Posten des Teammanagers und im November 2010 zusätzlich das Traineramt bei der SG Flensburg/Handewitt übernahm.

Mit 370 Spielen auf der Bank ist Ljubomir Vranjes wohl der Rekordtrainer in der SG-Geschichte. Unter seiner Leitung als Trainer holte die SG Flensburg-Handewitt die Trophäe in der Champions League, den Europacup der Pokalsieger, den DHB-Pokal, und den DHBDHB-Supercup.

Diese herausragenden Erfolge, die ihm und allen Fans, besonders in Schleswig-Holstein, in bester Erinnerung sind, sollen heute hier gewürdigt werden.

Dr. Tim Rausche

Tim Rausche hat sich dem Tanzsport verschrieben. Als Facharzt für Kardiologie ist das Tanzen für ihn auch aus medizinischer Sicht sehr empfehlenswert.

Tim Rausche war Turnierleiter sowie Wertungsrichter bei Wettkämpfen und wurde bereits mit 31 Jahren an die Spitze des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein gewählt. Dabei war es für ihn stets selbstverständlich, im Ehrenamt Verantwortung zu übernehmen. Bei seinem Amtsantritt 2001 war sein Präsidium das jüngste in ganz Deutschland. Sein Ziel war es, den Tanzsportverband zu einem modernen Verband zu formen.

Aus diesem Grund kümmerte er sich intensiv um die Nachwuchsförderung in Schleswig-Holstein. Die Kinder und Jugendlichen sollten durch moderne Angebote, wie Street-Dance, Hip-Hop oder Video-Clip-Dancing auf die Vereine aufmerksam gemacht werden und sich eventuell später auch einmal für den klassischen Tanzsport begeistern.

Seit 2001 arbeitet Tim Rausche auf Bundesebene an den künftigen strategischen Ausrichtungen des Tanzsports mit. Neben seinen Aufgaben als stellvertretender Verbandsarzt und Antidopingbeauftragter wurde er 2014 zum Vizepräsidenten des Deutschen Tanzsportverbandes gewählt.

Im Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützte er dreieinhalb Jahre den Vorstand, wobei ihm besonders die Nichtolympischen Sportarten und deren Stellenwert, deren Interessen er bis heute im Ausschuss „Leistungssport“ vertritt, ein wichtiges Anliegen sind.

2016 gab Tim Rausche nach 15 Jahren das Amt des Präsidenten des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein ab. Seine Verdienste um den Tanzsport in Schleswig-Holstein, die gewürdigt werden, sind auch an nationalen und internationalen Erfolgen ablesbar.

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2016

alle öffnen

Carsten Krage

Carsten Krage war als Vorsitzender des Kieler Yacht-Clubs Mitbegründer der Initiative "Feuer und Flamme für Kiel", die sich für eine Bewerbung der Landeshauptstadt zu den Olympischen und Paralympischen Segelwettkämpfen 2024 eingesetzt hatte.

"Die heutige Ehrung ist einer Kieler Erfolgsgeschichte gewidmet. Sie haben sich mit Ihrer Position und Ihrem guten Namen voll hinter die Initiative gestellt. Sie haben Sponsoren angeworben und mit dem Rückenwind aus der Wirtschaft die ganze Region positiv auf Olympia eingestimmt", sagte Ministerpräsident Torsten Albig bei der Verleihung.

Carsten Krage wurde am 14. März 2016 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Klaus-Hinrich Vater

Klaus-Hinrich Vater war als Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Kiel Mitbegründer der Initiative "Feuer und Flamme für Kiel", die sich für eine Bewerbung der Landeshauptstadt zu den Olympischen und Paralympischen Segelwettkämpfen 2024 eingesetzt hatte.

"Die heutige Ehrung ist einer Kieler Erfolgsgeschichte gewidmet. Sie haben sich mit Ihrer Position und Ihrem guten Namen voll hinter die Initiative gestellt. Sie haben Sponsoren angeworben und mit dem Rückenwind aus der Wirtschaft die ganze Region positiv auf Olympia eingestimmt", sagte Ministerpräsident Torsten Albig bei der Verleihung.

Klaus-Hinrich Vater wurde am 14. März 2016 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2015

alle öffnen

Dominik Klein

Seit 2006 spielt Dominik Klein beim THW Kiel. Über die Stationen Tuspo Obernburg, TV Großwallstadt und SG Wallau / Massenheim führte ihn sein Weg aus der 2. Bundesliga Süd nach Kiel. Sein sportlicher Erfolg: Handball-Weltmeister 2007, dreifacher Champions League-Sieger 2007, 2010 und 2012. Siebenfacher Deutscher Meister, zuletzt im vergangenen Jahr, sechsfacher DHB-Pokalsieger, fünffacher Supercup-Sieger, Champions-Trophy-Gewinner und Super-Globe-Champion. Dazu kommen 187 Länderspiele mit der deutschen Handballnationalmannschaft.

Er selbst sagte einmal: "Mir ist es wichtig, mit Leuten zusammen zu arbeiten, die genauso sportverrückt sind wie ich." Diese positive Sportverrücktheit wurde bei Dominik schon in Kindheitstagen sichtbar, wo er neben Handball auch Tischtennis, Leichtathletik und Fußball ausprobierte. Das vom Vater im Garten aufgestellte Handball-Tor stellte jedoch alle andere sportlichen Aktivitäten in den Schatten. Neben seinen Eltern sind sein älterer Bruder Marcel sowie seine Schwester Christin maßgeblich an seiner Entwicklung zu einem der erfolgreichsten deutschen Handballer überhaupt beteiligt gewesen.

"Mini" hat sich seit seiner Ankunft in Kiel zum Publikumsliebling entwickelt. Seine Begeisterung für den Handballsport und seine Zebras lässt er für die Zuschauer in jedem Spiel spürbar werden. Er ist unermüdlicher Antreiber und Motivator "auf der Platte". Aber auch abseits des Platzes engagiert er sich. Als Botschafter der Mukoviszidose e.V., als "Schutzengel", ist er schon seit 2006 aktiv. Auch für die Joachim-Deckarm-Stiftung als Botschafter für den dort eingerichteten Joachim-Deckarm-Fonds ist er aktiv. Zudem unterstützte er in seiner bayerischen Heimat die Olympia-Bewerbung in München für 2018.

Dominik Klein wurde am 9. März 2015 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Volker Klüßendorf

Volker Klüßendorf stammt aus einer turnerisch aktiven Familie und machte bereits mit sechs Jahren erste Erfahrungen im Geräte- und Trampolinturnen. Während seines Studiums turnte er in Hamburger Vereinen und engagierte sich bereits als Jugendwart. Mit dem Wechsel seines Wohnortes trat er 1970 der Kaltenkirchener Turnerschaft bei, der er noch heute angehört. Hier arbeitete er erfolgreich als Trainer im Bereich Geräteturnen. Viele seiner Schützlinge turnten im Landeskader des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes, und auch er nahm regelmäßig an Deutschen Turnfesten und Landesturnieren teil.

Ab 1973 wurde Volker Klüßendorf 2. Vorsitzender des Kreisturnverbandes Segeberg. Hier übernahm er zahlreiche Ehrenämter und wurde 1996 erster Vorsitzender. Für seine Verdienste wurde er im Jahr 2011 zum Ehrenmitglied gewählt.

Vollstes Vertrauen sprachen ihm 1998 die Delegierten des Landesturntages aus und wählten ihn einstimmig zum Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes. Diesen Vorsitz hat er bis heute inne. Unter seiner Ägide gab es umfangreiche Umwälzungen und Veränderungen im Turnverband. So wurde u.a. der Sitz der Geschäftsstelle des Verbandes von Kiel in die Landesturnschule nach Trappenkamp verlegt. In dieses Ausbildungszentrum des Verbandes wurden in seiner Zeit über sechs Millionen Euro investiert. Heute ist die Landesturnschule eine der modernsten Sporteinrichtungen in Schleswig-Holstein. Trotz aller damit einhergehenden finanziellen Risiken hat Volker Klüßendorf immer die finanzielle Konsolidierung des Verbandes im Auge behalten.

Auch dem Landessportverband stand Volker Klüßendorf von 2001 bis 2012 als Mitglied im Ausschuss für Rechts-, Sozial- und Steuerfragen mit Rat und Tat zur Seite. Er ist ein Jurist, der als Funktionsträger nah am Menschen und nah am Verein agiert.

Volker Klüßendorf wurde am 9. März 2015 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Dietmar Rohlf

Dietmar Rohlf engagiert sich seit fast zwei Jahrzehnten für die Belange junger Menschen im Sport. Auf Vereins-, Kreis- und Landesebene hat es sich dabei in besonderer Weise für die Förderung und Motivation der ehrenamtlich tätigen Jugend-, Übungsleiter und Trainer eingesetzt. Seit 1997 ist Rohlf, dessen eigene sportliche Wurzeln im Tanzsport liegen, im Vorstand der Sportjugend Neumünster tätig. Seine besondere Leidenschaft galt den Sylt-Ferienfreizeiten seines Vereins Gut Heil Neumünster, an denen er viele Jahre als Teamer mitwirkte.

2002 übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Sportjugend Schleswig-Holstein und gestaltet seither die Arbeit des größten Jugendverbandes im Land mit, der rund 360.000 Kinder und Jugendliche in den 2.600 Vereinen und Verbänden vertritt. Auch auf Landesebene nutzt Dietmar Rohlf die Möglichkeit, das ehrenamtliche Engagement im Sport zu fördern. Alle drei Jahre organisiert und verantwortet er in einem Team von Multiplikatoren den "Aktiv-Treff" in Damp, eine zentrale Fortbildungs- und Motivationsveranstaltung für rund 250 Ehrenamtliche in der Jugendarbeit im Sport.

Außerordentliche Verdienste hat sich Rohlf um den Aufbau und die Entwicklung der Jugendfreiwilligendienste im Sport erworben. 2003 hat er die Chancen erkannt, die sich aus einer Novellierung des Jugendfreiwilligendienstegesetzes ergaben. Erstmals konnten sieben Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in schleswig-holsteinischen Sportvereinen geschaffen werden. Unter seiner Federführung wurde das Angebot von Freiwilligendienste-Plätzen ausgebaut. Aktuell leisten pro Jahr 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein FSJ oder den neu hinzugekommenen Bundesfreiwilligendienst im Sport ab. 120 Vereine und Verbände sind im Land als potentielle Einsatzstellen anerkannt und werden von der Sportjugend im LSV als Trägerorganisation betreut. Dank Rohlfs engagierten Wirkens konnte bisher 700 jungen Menschen ein Freiwilligendienst im Sport ermöglicht werden.

Dietmar Rohlf wurde am 9. März 2015 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen

info Sportverdienstnadel

Teilen: